10 Tipps: So gewinnen Sie mehr Kunden mit Ihrem Onlineshop

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Wer einen Onlineshop eröffnet, liegt mit guten Chancen im Trend. Denn der Onlinehandel wächst, und das nicht erst seit dem Krisenjahr 2020. Die Einzelhandelsumsätze verschieben sich weiter ins Internet – selbst bei Lebensmitteln und Hygieneartikeln, die in Deutschland traditionell im stationären Handel über die Theke gehen.

 

Onlineshops für kleine Unternehmen – kann das neben Versandriesen wie Amazon, Otto und Zalando überhaupt funktionieren? Im Handel selbst werden die Chancen kleiner Onlineshops deutlich unterbewertet. Doch die Erfahrung zeigt: Es sind meist vermeidbare Fehler, weswegen diese „Klitschen“ nicht recht hochkommen. Sie können es also besser machen und sich mit Vorteilen positionieren, die Ihnen so leicht keiner nachmacht.

Die wichtigsten Tricks, wenn Sie sich einen Onlineshop erstellen lassen: Einerseits müssen Sie mit Ihrer persönlichen Fachkompetenz und Vertrauenswürdigkeit sowie insgesamt mit einem sympathischen Unternehmensprofil sichtbar sein; andererseits muss Ihr Shop technisch und in der Qualität von Angebot und Präsentation tadellos benutzerfreundlich sein.

 

 

Wer sich im Internet selbstständig macht, muss online gut verkaufen können. Unsere Checkliste zeigt, wie Sie Ihren Onlineshop optimieren. Bild: © Syda Productions - Fotolia

 

Online-Shop optimieren – so geht’s

Ob Sie sich gerade neu selbstständig machen oder einen bestehenden Onlineshop optimieren wollen: Mit den folgenden Tipps können Onlineshops auch für kleine Unternehmen Gewinn bringen und die Chancen des Onlinehandels nutzen.

  1. Kompetenz: Ein Onlineshop ist kein Kaugummiautomat. Vertrauen gewinnen Sie mit verständlich und attraktiv aufbereiteten Produktinfos, am besten aus eigener Feder, aber auch mit Testberichten, Kundenbewertungen usw. Erzählen Sie ruhig auch über Ihre fundierten Erfahrungen und leiten Sie allgemeine Kaufempfehlungen daraus ab.
  2. Produktpräsentation: User suchen Information. Ästhetische Bilder reichen nicht. Produktdaten müssen alles bieten, was Kunden wissen wollen, und zugleich überschaubar bleiben. Nutzen Sie Unterseiten, FAQ-Bereiche, Links zu weiterführenden Seiten (oder ähnlichen Produkten) etc. Lassen Sie Ihren Shop alles tun, was Ihr bester Verkäufer täte!
  3. Serviceangebot: Leisten Sie auch interaktiv Beratung. Das geht telefonisch, über integrierte Chats oder Messenger-Dienste und Social Media. Die ganze Bestellung, von der Warenkorb-Organisation über die (hoffentlich einfache) Registrierung auch als Gast und die Versandoptionen bis hin zu vielen Zahlungsmöglichkeiten sollte möglichst einfach, übersichtlich und technisch fehlerfrei funktionieren.
  4. Kundenwünsche: Gerade kleine Onlinehändler verzagen oft angesichts der scheinbar überperfekten Leistungen der Großen. Umso wichtiger ist es, sich auf die Prioritäten bei Kundenwünschen zu konzentrieren. So ist es den meisten Kunden z. B. wichtiger, dass sie ihre Sendungen nachverfolgen können und den Liefertermin genau wissen als dass sie ihre Waren „noch heute“ zugestellt bekommen.
  5. Suchmaschinenoptimierung: Für einen Onlineshop ist Suchmaschinenoptimierung (SEO) ein Muss. Neben den allgemeinen Regeln ist für Onlineshops z. B. besonders wichtig, Produktbeschreibungen nicht einfach zu kopieren, eine gründliche Keyword-Recherche für jedes Produkt durchzuführen und für kurze Ladezeiten zu sorgen.
  6. Lieferzeiten: Bei kleinen Händlern können die Verfügbarkeit von Artikeln und entsprechende Lieferzeiten je nach Saison ein heikler Punkt sein. Dann brauchen Sie ein leistungsfähiges System bzw. ausreichend zugriffsberechtigte Mitarbeiter, damit Kunden stets zuverlässig beliefert werden.
  7. Verbraucherschutz: Das Kleingedruckte zum Daten- und Verbraucherschutz sollten Sie nicht nur zur eigenen Absicherung superkorrekt in Ihren Onlineshop integriert haben. Sie können zusätzlich punkten, wenn Sie die wichtigsten Punkte für Ihre Kunden so einfach und verständlich wie möglich zusammenfassen.
  8. Retouren: Die Rücktrittsrechte im Onlinehandel sind, wie sie sind. Maßnahmen zur Retourenvermeidung lohnen sich nicht nur wirtschaftlich – viele davon gehören ohnehin zum kleinen Einmaleins der Nutzerfreundlichkeit. Je nach Käuferverhalten kann es sinnvoll sein, bei der Optimierung Ihres Onlineshops an den häufigsten Rücksendegründen anzusetzen und so zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.
  9. Kundenbewertungen: Lassen Sie Ihre Kunden für Sie sprechen. Sammeln Sie Kundenbewertungen und nutzen Sie dabei auch Kanäle wie Google, wo die meisten Käufer etwas suchen. Das Google-Händlerzertifikat wurde zwar 2017 eingestellt, aber über Maps und My Business stellen Kunden immer noch Sterne-Bewertungen und Erfahrungen ein, die viel Beachtung finden.
  10. A/B-Tests: Analysen mithilfe sogenannter A/B-Tests helfen bei der Feinabstimmung der Erfolgsfaktoren für Ihren Onlineshop. Kostenlos testen können Sie z. B. mit dem A/B Testing Guide and Kit von Hubspot.

 

Diese Tipps bieten natürlich in erster Linie einen Überblick und ersetzen weder professionelle Beratung noch gründliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Aber feststeht: Potenzial für Neukundengewinnung und mehr Umsatz lässt sich fast immer finden!