Tipps für Ihre erfolgreiche Google-Werbung

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Google Ads bietet Händlern, Shopbetreibern, Dienstleistern und generell allen Marktteilnehmern eine Möglichkeit, Online-Anzeigen an solche Nutzer auszuspielen, die genau nach dem Angebot des jeweiligen Unternehmens suchen. Die Anzeige erscheint dann auf der Suchergebnisseite (SERP) von Google an prominenter Stelle – noch vor den sogenannten organischen Suchergebnissen. Welche Werbeformen gibt es nun bei Google Ads und wie funktioniert das Ganze?

Google-Werbung bietet Unternehmen eine hervorragende Möglichkeit, mit Online-Anzeigen auf sich aufmerksam zu machen. Wir liefern wertvolle Tipps für Einsteiger. Bild: © Alliance - Fotolia.

 

Wer Google Ads erfolgreich nutzen will, sollte unbedingt zuvor die erforderlichen Hausaufgaben für treffsichere Google-Werbung erledigen. Damit ist sichergestellt, dass die Suchinteressen des Nutzers, der die Anzeige anklickt, sich tatsächlich mit dem Angebot decken, das da beworben wird. Dazu gehört unter anderem:

  • eine gründliche Keywordanalyse,
  • eine kritische Prüfung der eigenen Website
  • und vor allem eine exakte Definition der Ziele für Ihre Google-Werbung.

 

Pay-per-Click: Das Angebot bestimmt die Sichtbarkeit

Google-Werbung schalten funktioniert nach dem Auktionssystem. Kosten für die Anzeige fallen erst dann an, wenn sie angeklickt wird. Dabei bestimmt der Anzeigenkunde die Höhe des Pay-per-Click (PPC) und darüber auch, wie prominent und häufig seine Anzeige in den Suchergebnissen und an verschiedenen Stellen des Google Display Network erscheint. Google Ads bietet also eine komplette Kostenkontrolle. Dabei kann es natürlich passieren, dass die Anzeige wegen eines zu niedrig angesetzten Klickpreises (oder wegen falsch gewählter Keywords – oder beidem) immer gegen konkurrierende Bieter unterliegt bzw. erst gar nicht erscheint. Dann gilt es nachzujustieren.

 

Welche Formen der Google-Werbung gibt es bei Google-Ads?

Innerhalb des Google-Anzeigenuniversums lassen sich fünf Formen bzw. Platzierungsarten für Google Ads unterscheiden:

  • Suchmaschinenanzeigen: Diese Anzeigen sind fast immer bei der Google-Suche ganz oben, oft auch unten auf der Seite zu sehen; dabei handelt es sich um die Textanzeigen.
  • Shoppinganzeigen werden in einer Galerie nebeneinander angezeigt, mit Abbildung, Preis und Namen des Shops. Google Shopping ist über Partner teils günstiger zu schalten.
  • Videoanzeigen erscheinen bei YouTube in unterschiedlicher Länge vor oder während des eigentlichen Videos als Einschaltung.
  • Displayanzeigen erscheinen auf Seiten im Internet, die zum Displaynetzwerk gehören, meist mit einem typischen grafischen Anzeigendesign.
  • Appanzeigen bewerben im Displaynetzwerk speziell Apps des Anzeigenkunden, die mit Namen, Bewertung und meist einer Option zum Download dargestellt sind.

 

Was sind Anzeigenerweiterungen?

Verschiedene optionale Erweiterungen ergänzen den Informationsgehalt einer Anzeige, ohne dass sich der Anzeigenpreis dadurch erhöht. Dazu gehören wichtige Kontaktdaten wie Standort, Öffnungszeiten und Telefon, Apps oder Links zu bestimmten Landingpages.

Angebotserweiterungen sind zum Beispiel auch Preisangaben, mit denen sich ein Vorteil in der Wahrnehmung gegenüber Anzeigen, die womöglich besser platziert sind, erzielen lässt. Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Google-Ads-Anzeigenerweiterungen, die teils automatisiert funktionieren und jedenfalls eine empfehlenswerte Option darstellen, Google-Werbung effektiv zu nutzen.

 

Rang und Qualität: Google sagt selbst, was eine Anzeige wert ist

Hier kommen wertvolle Indikatoren für die Chancen, die eine eingereichte Anzeige auf dem Anzeigenmarkt der Google-Werbung voraussichtlich hat. Bei Google passiert in erster Linie Folgendes:

  • Die Klickrate verrät der Suchmaschine, wie attraktiv Nutzer die Anzeige finden. Viele Klicks bedeutet allgemein Relevanz für das Nutzerinteresse.
  • Eng damit zusammen hängt der Grad der Übereinstimmung zwischen Suchbegriffen, gewählten Keywords und dem Content, zu dem die Anzeige führt.
  • Damit sind wir bei der Qualität der Landingpage. Google stellt nämlich fest, wie lange der Nutzer auf der Landingpage bleibt, und ob er innerhalb dieser Website weiter interagiert, also etwa noch andere Seiten aufsucht. Dies zeigt dann erst zuverlässig den Wert der Seite und damit der Anzeige.
  • Daneben bestimmt natürlich auch der festgelegte Cost-per-Click (CPC), also der Preis pro Klick auf die Anzeige, den Rang gegenüber anderen Anzeigen.

Verschiedene Verfahren zur Bestimmung und Beeinflussung des Anzeigenrangs können durch Ausprobieren und entsprechendes Feintuning die Position einer Anzeige nach und nach verbessern und so die Effizienz einer Anzeigenkampagne steigern. Anzeigenposition und -rang sind bei der Google-Werbung natürlich ein zentrales Thema, weswegen sich die offizielle Google-Ads-Hilfe auch ausführlich und mit Beispielen illustriert damit beschäftigt.

 

Fazit

Wer das Erstellen von Google Ads selbst in die Hand nimmt, sollte mit dem grundlegenden Verfahren in rund einer Viertelstunde fertig sein und kann dann gleich zusehen, wie sich die Performance der Anzeige entwickelt. Da aber ständig Nahbesserungen und Optimierungen nötig sind, lohnt sich oft die Investition in eine gute Google-Ads-Agentur.