Die wichtigsten Webdesign-Trends 2021

0 Kommentare  
997 Aufrufe  

Wie Sie Ihr Homepage-Design gestalten, entscheidet über den ersten Eindruck, den Ihr Unternehmen macht. Dabei geht es um mehr als reine Optik! Webdesign umfasst auch alles, was eine positive Nutzererfahrung ermöglicht. Nachlässigkeit in diesem Bereich – das ist wie ein schummriger Laden mit verschmiertem Schaufenster und klemmender Eingangstür. Webdesign-Trends sind also mehr als modischer Schnickschnack. Sie geben wichtige Hinweise darauf, was Ihre Kunden sich von Ihrem Internet-Auftritt erwarten.

 

Neue Webdesign-Trends sind ein wenig wie angesagte Mode-Trends, die regelmäßig jedes Jahr kolportiert werden. Hier heißt es: hinschauen, vergleichen, bewerten – und eventuell einige Details an der eigenen Website optimieren. Natürlich werden Sie nicht jedesmal Ihre Homepage komplett neu aufstellen. Für die meisten Unternehmen wäre das unter dem Gesichtspunkt des Wiedererkennungswerts sogar schädlich. Doch für manche sinnvolle Veränderungen ist die Zeit dann einfach reif.

 

Wo ist Handlungsbedarf beim Design Ihrer Homepage?

Welche das sind, lässt sich oft besser aus der Expertensicht von außen beurteilen – fundierte Routine für eine Webdesign-Agentur. Professionelle Webdesigner verfolgen regelmäßig, was sich aktuell beim Homepage-Design verändert, was davon notwendig oder sinnvoll, aber auch was einfach nur Liebhaberei ist und vielleicht sogar kontraproduktiv sein kann. Außerdem ist das fachliche und technische Know-how vorhanden, die Wünsche eines Unternehmens in eine vorhandene Website einzubinden oder größere Umstrukturierungen bis hin zu einem kompletten Relaunch vorzunehmen.

 

Von Zeit zu Zeit sollten Sie Ihre Homepage auffrischen, nicht einfach zum Spaß, sondern um auf Kundenwünsche einzugehen und den Umsatz anzukurbeln. Bild: © Tierney - AdobeStock

 

Homepage-Design 2021: Alte Bekannte und frischer Wind

Die Übersicht beim Thema Webdesign zu behalten, ist angesichts der Fülle an Stilen, technischen sowie ästhetischen Ansätzen und vor allem unterschiedlichster Verwendungszwecke nicht leicht. Für Interessierte daher vorweg der Hinweis auf eine wahre Fundgrube von Beispielen für Webdesigns, die mit vielen praktischen Hinweisen garniert sind. Doch nun zu den aktuellen Webdesign-Trends:

  1. Inhaltliche Prioritäten: Die Zeit der Slider ist (fast) vorbei, und die noch nervigeren Popups werden zunehmend buchstäblich an den Rand gedrängt – weil User das nicht mögen und einfach ausblenden. Gezeigt wird also, was am wichtigsten ist.
  2. Präsentation statt Spielerei: Ganz generell weniger Spielereien und Firlefanz, mehr Konzentration auf die Präsentation des Wesentlichen. So gibt es z. B. weniger Parallax-Scrolling-Seiten, die beim Scrollen eine Art 3D-Effekt erzeugen, ebenso quirlige GIFs usw.
  3. Animation als Mehrwert: Animierte Illustrationen gewinnen aber dort an Bedeutung, wo sie einen echten Mehrwert für die Information bieten, ohne von vornherein abzulenken; z. B. sogenannte Hover-Animationen, die starten, wenn der Mauszeiger darüberfährt. Technisch sind diese Effekte inzwischen deutlich einfacher geworden.
  4. Nutzerfreundlichkeit vor Optik: Navigationsmenüs werden zwar immer häufiger in „Hamburger-Menüs“ versteckt, doch das ist nur dann erforderlich, wenn nur wenig Platz für viele Menüpunkte vorhanden ist. Was auf dem Smartphone-Screen praktisch ist, macht die Navigation auf größeren Bildschirmen eher nur unnötig umständlich.
  5. Plakative Start- & Landingpages: Das nimmt eindeutig zu und erzeugt oft einen schönen ersten Eindruck. Es gilt aber abzuwägen (und zu messen), ob so ein Design für häufig wiederkehrende Besucher nicht doch lästig wird, weil man immer wieder die Seite überspringen muss, um zum gewünschten Content zu kommen.
  6. Farben und Textverteilung: Immer mehr Bildschirme im Dark Mode, oder? – Vor diesem Hintergrund kann man mit neonartigen Farben experimentieren, wenn auch mit Vorsicht, weil dies Geschmackssache und vielleicht auch kurzlebig ist. Nachhaltig dürfte dagegen der Trend zu noch kürzeren Headlines und Fließtexten sein, die dafür typografisch und im Layout mehr kreative Aufmerksamkeit erhalten. Achtung: Es gibt Einsatzgebiete wie das Storytelling, bei denen lange Texte auch zukünftig gut wirken.
  7. Altbewährtes: Zu den Webdesign-Trends 2021 gehören aber auch Gestaltungsprinzipien, deren Bedeutung sich – teils schon seit Jahren – etabliert hat und denen Sie fast immer folgen sollten: z. B. Mobile first und responsives Design, optimierte Ladezeiten, allgemein ein besonderes Gewicht auf gute Nutzererfahrung und auch die Verwendung gebräuchlicher Templates, aber mit individueller Bildsprache usw.

Über unzählige Details beim Website-Design gibt es kontroverse Diskussionen in der Webdesigner-Szene, etwa über Aspekte wie verlaufende Farben, 3D-Effekte, Seiten mit Split-Design („Spalten“), bewusst fehlerhaft wirkende Grafik, schwebende Elemente und „Neomorphismen“, die ebenfalls räumlich wirken sollen, und vieles mehr. All diese Trends können für Ihr neues Homepage-Design durchaus Anregungen liefern. Das Hauptziel ist aber nicht der Applaus auf der Designer-Modenschau – sondern der Verkaufserfolg Ihrer Homepage.