Wann lohnt sich eine Private Cloud?

So finden Sie das passende Betriebsmodell für Ihre Cloud-Strategie
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Die Private Cloud ist nach wie vor das beliebteste Cloud-Bereitstellungsmodell in Deutschland. Aber lohnt sich der zusätzliche personelle, technische und finanzielle Aufwand für eine eigene Cloud-Infrastruktur wirklich? Diese Entscheidungshilfe gibt Antworten.

Inhalt:

Private Cloud bleibt das beliebteste Cloud-Bereitstellungsmodell in Deutschland. Laut dem Cloud Monitor 2020 von KPMG und Bitkom Research nutzen 58 Prozent der deutschen Unternehmen eine private Cloud-Umgebung, nur 38 Prozent vertrauen der Public Cloud. Sicherheitsaspekte, Compliance-Anforderungen und der Wunsch, die Kontrolle über die Daten im eigenen Unternehmen zu behalten, spielen dabei die größte Rolle.

Der Aufbau einer eigenen Private-Cloud-Infrastruktur erfordert jedoch nicht nur Investitionen in neue Hard- und Software, es müssen auch die personelle Ressourcen für das Management und den Betrieb vorhanden sein oder aufgebaut werden.

Unternehmen sollten daher sorgfältig abwägen, welches Bereitstellungsmodell für welche Daten und Applikationen das richtig ist. Dieses Dokument hilft ihnen dabei.

Sie erfahren:

  • Warum die digitale Transformation mehr ist als ein IT-Projekt.
  • Welche Rolle Cloud Computing in der Digitalisierung spielt.
  • Wie Unternehmen die richtige Cloud-Strategie finden und sie zum erfolgreichen produktiven Einsatz führen.
  • Wie sich Private und Public Cloud unterscheiden und welche Vorteile das jeweilige Modell bietet.
  • Wie Unternehmen mit der Managed Private Cloud von IONOS die Vorteile einer Private Cloud nutzen können, ohne in eigene Infrastruktur investieren zu müssen.

 

Originalauszug aus dem Dokument:

Die Single versus Multi-Cloud-Strategie

Bei der Single Cloud lagert das Unternehmen seine komplette Systemlandschaft zu nur einem Anbieter aus. Für viele Unternehmen steht fest, dass sie – schon der Kosten und des Aufwands wegen – mit einem einzigen Cloud-Anbieter zusammenarbeiten sollten. In diesem Fall ist das Ausfallrisiko vergleichbar mit dem Risiko, das besteht, wenn das Unternehmen seine IT komplett on-premise betreibt. Es ist allerdings für beide Varianten relativ gering.

Mit einer Multi-Cloud-Strategie – das Unternehmen nutzt mehrere Cloud-Anbieter, um die gesamte IT-Landschaft oder auch nur einzelne Workloads auszulagern – lassen sich die Abhängigkeit vom Anbieter und das Ausfallrisiko noch einmal reduzieren. Denn für den Fall, dass dessen Rechenzentrum ausfällt oder es zu einer Datenpanne kommt, sind dann nicht gleich alle Bereiche des Unternehmens davon betroffen. Die Kehrseite einer Multi-Cloud-Strategie sind ein zusätzlicher Aufwand im Management sowie die Besonderheiten in der operativen Steuerung, denn jede Cloud-Plattform hat eigene Charakteristika, denen man aber durch Einsatz von Software-Containern und deren Orchestrierung bspw. mit Kubernetes beikommen kann.