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KI-Strategie: „Wir müssen aufpassen, dass wir den Anschluss nicht verlieren“

Firma: Lenovo Global Technology Germany GmbH
Sprache: Deutsch
Gesprächspartner:
Dauer: 30:24 Minuten
Erscheinungsjahr: 2026
Besonderheit: registrierungsfrei
Wissen
kompakt
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Lenovo Global Technology Germany GmbH

Deutsche Unternehmen stehen bei der Einführung künstlicher Intelligenz vor einem entscheidenden Jahr, doch im europäischen Vergleich könnte Deutschland den Anschluss verlieren. Wie gelingt der Einstieg in produktive KI-Projekte?

Nach einer Phase des Experimentierens 2024 und ersten Pilotprojekten 2025 gilt 2026 als das Jahr, in dem die produktive Umsetzung von KI-Lösungen erfolgen sollte. „Wir sind jetzt an dem Punkt, wo künstliche Intelligenz aus meiner Sicht tatsächlich ganze Geschäftsmodelle prägt und vor allen Dingen einen riesigen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens hat“, erklärt Florian Richter von Lenovo. Die aktuelle CIO-Studie des Unternehmens zeigt jedoch: Nur 40 Prozent der deutschen Befragten planen die Einführung von KI-Lösungen – ein niedriger Wert im europäischen Vergleich.


Der Bedarf kommt aus dem Business

Die Anforderungen an KI-Projekte entstehen zunehmend außerhalb der IT-Abteilungen. Die Studie verzeichnet zweistellige Zuwächse bei KI-Implementierungen in Bereichen wie R&D, Operations, Marketing und Finance. Erfolgreiche Projekte benötigen deshalb neben IT-Verantwortlichen und Controllern vor allem Ansprechpartner aus dem Business, die konkrete Probleme formulieren. Richter empfiehlt Firmen, mit sogenannten „AI-Discover-Workshops“ zu starten: „Es geht darum, dass du dich irgendwo zwischen einem halben Tag und potenziell zwei Tagen zusammensetzt und überhaupt mal ein gemeinsames Verständnis für das Business des Kunden generierst. Daraus entstehen dann entsprechende Ideen, wo KI sinnvoll zum Einsatz gebracht werden könnte.“


Kleine Schritte statt Mondmissionen

Als häufige Denkfehler identifiziert Richter das Festhalten an klassischen IT-Projektmustern und überdimensionierte Zielsetzungen. „Muss es gleich die Reise auf den Mond oder gar die Reise auf den Mars sein, die ich mit meinem ersten KI-Projekt mache? Oder sind es nicht vielmehr kleine Schritte, die aufzeigen, dass KI funktioniert?“ Manchmal seien es einfache Automatisierungsprozesse, die den größten Nutzen bringen. Bei der Finanzierung gewinnen flexible Nutzungskonzepte an Bedeutung: Immer mehr Kunden setzen auf Miet- und Leasingmodelle, um KI-Investitionen als Opex abzubilden und Skalierbarkeit zu gewährleisten.

Die Prioritäten deutscher CIOs liegen laut Studie zunächst bei der KI-Infrastruktur, gefolgt von Sicherheit, Vertrauen und Transparenz. Erst danach rücken KI-fähige Arbeitsplatzgeräte und KI-Agenten in den Fokus. Richters Erfolgsformel: „Lass uns erst die Grundlagen schaffen, lass uns kleinere Projekte angehen – und irgendwann später erst den großen Roll-out.“

Dieser Podcast ist vom Arbeitgeber des Interviewpartners gesponsert.

Keywords:
Künstliche Intelligenz
KI-Strategie
Digitalisierung
Investition
Wettbewerb
CIO
Lenovo
heise meets
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KI-Strategie: „Wir müssen aufpassen, dass wir den Anschluss nicht verlieren“

heise meets … Florian Richter, Market Leader Solutions & Services Group bei Lenovo

Inhaltstyp: Podcast
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