Cyberkriminelle nutzen KI, um Angriffe schneller und gezielter durchzuführen. Wie Sie Ihre Sicherheitsarchitektur darauf ausrichten, erfahren Sie im Live-Webcast am 22.10. um 11 Uhr.
Sprecher
Michael Veit
Manager Sales Engineering, Sophos GmbH
Martin Seiler
Heise Business Services
Künstliche Intelligenz ist längst kein Werkzeug mehr, das nur auf der Seite der Verteidiger eingesetzt wird. Cyberkriminelle nutzen KI-Technologien gezielt, um Schwachstellen in IT-Systemen automatisiert und in einem Tempo aufzuspüren, das manuellen Methoden weit überlegen ist. Angriffe werden dadurch präziser, schneller und schwerer vorherzusagen – eine Entwicklung, die Unternehmen jeder Größe unter Druck setzt.
Wer glaubt, mit einer Handvoll separater Sicherheitslösungen ausreichend geschützt zu sein, unterschätzt die aktuelle Bedrohungslage erheblich. Einzelne, voneinander getrennt operierende Werkzeuge – etwa für Firewalls, Endpoint-Schutz oder Netzwerküberwachung – tauschen keine Informationen miteinander aus und reagieren zu langsam auf komplexe, mehrstufige Angriffe. Das Ergebnis: Sicherheitslücken entstehen genau dort, wo die einzelnen Lösungen aneinanderstoßen.
Gefragt sind stattdessen integrierte Sicherheitssysteme, bei denen die einzelnen Komponenten alle Schutzmechanismen eines Unternehmens miteinander verknüpfen. Dabei werden Bedrohungsdaten in Echtzeit ausgetauscht und automatisiert auf Vorfälle reagiert. Detection & Response – also das frühzeitige Erkennen und gezielte Reagieren auf Angriffe – wird dabei zu einem zentralen Baustein moderner Cyberabwehr. Doch Technologie allein reicht nicht: Die enge Zusammenarbeit zwischen menschlichem Fachwissen und KI-gestützten Systemen entscheidet künftig darüber, ob Angriffe rechtzeitig abgewehrt werden können. Konkret sieht das so aus, dass die KI bei eindeutigen Angriffen selbsttätig in Maschinengeschwindigkeit reagiert, der Mensch aber verantwortlich ist und gegebenenfalls der KI die Grenzen setzt.
Im Live-Webcast am 22. Oktober um 11 Uhr gibt Michael Veit, Technology Evangelist bei Sophos, einen fundierten Einblick in die veränderte Bedrohungslandschaft und zeigt auf, welche Strategien und Architekturen Unternehmen heute brauchen, um handlungsfähig zu bleiben. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Fragen:
- Wie setzen Angreifer KI ein, um Schwachstellen schneller zu identifizieren?
- Welche Sicherheitsstrategien helfen, KI-gestützte Bedrohungen frühzeitig zu erkennen?
- Wie unterscheidet sich ein Verteidigungssystem von klassischen Verwaltungsplattformen?
Michael Veit beantwortet während der Live-Sendung auch Fragen der Teilnehmer. Moderator ist Martin Seiler von heise Business Services. Jetzt anmelden!