Wer von NIS2 betroffen ist, braucht mehr als Tools und Checklisten – es geht um Prozesse, Verantwortlichkeiten und nachhaltige Compliance. Wie das gelingt, erfahren Sie im Live-Webcast am 30.4. um 11 Uhr.
Sprecher
Sebastian Weber
Chief Evangelist, Aagon GmbH
Martin Seiler
Heise Business Services
Die NIS-2-Richtlinie hat den Kreis der betroffenen Unternehmen erheblich ausgeweitet und stellt viele IT-Verantwortliche vor eine doppelte Herausforderung: Einerseits müssen konkrete technische Maßnahmen umgesetzt werden, andererseits verlangt die Richtlinie belastbare organisatorische Strukturen, klare Verantwortlichkeiten und nachvollziehbare Abläufe. Wer glaubt, mit dem Kauf eines neuen Sicherheitstools sei es getan, wird schnell feststellen: NIS2 ist in erster Linie ein Prozess- und Governance-Thema.
Genau hier setzt dieser Live-Webcast an. Denn der häufigste Fehler bei der Umsetzung von NIS2 ist nicht der Mangel an Werkzeugen, sondern das Fehlen einer durchdachten Strategie dahinter. Ohne definierte Prozesse, ohne klare Zuständigkeiten und ohne transparente Abläufe bleibt selbst die beste Software wirkungslos.
Im Webcast zeigt Sebastian Weber, Chief Evangelist bei der Aagon GmbH, wie Unternehmen den Einstieg in die NIS2-Umsetzung strukturiert angehen und typische Stolpersteine umgehen können. Dabei wird deutlich, wie ein System für Unified Endpoint Management (UEM) – also eine zentrale Plattform zur Verwaltung aller Endgeräte im Unternehmen – konkret zur Erfüllung zentraler Anforderungen von NIS2 beiträgt: vollständige Übersicht über alle IT-Assets, strukturiertes Patchmanagement (also die gezielte Verteilung von Software-Updates zur Schließung von Sicherheitslücken) sowie ein laufendes Compliance-Monitoring.
Darüber hinaus geht es um die strategische Weiterverwendung der gewonnenen Daten: Wie lassen sich die im UEM-System gesammelten Informationen als Grundlage für den Aufbau eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) nutzen? Ein ISMS ist ein strukturierter Rahmen, der sicherstellt, dass IT-Sicherheit im Unternehmen nicht punktuell, sondern dauerhaft und nachvollziehbar gelebt wird – und genau das verlangt NIS2.
Agenda:
- NIS2: Anforderungen und häufige Missverständnisse
- Prozesse und Governance als Fundament der Compliance
- UEM als praktisches Werkzeug: Asset-Transparenz, Patchmanagement, Monitoring
- Von den Daten zum ISMS: nachhaltige und revisionssichere Umsetzung
- Live-Demo
- Zeit für Ihre Fragen
Sebastian Weber steht während der Sendung für Fragen der Teilnehmer zur Verfügung. Moderator ist Martin Seiler von Heise Business Services.
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