Mittelständische Unternehmen sehen sich einer Vielzahl von Cyberbedrohungen und regulatorischen Vorgaben gegenüber, denen sie trotz Fachkräftemangel und schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen begegnen müssen. Dieses Whitepaper zeigt, wie sie ihr Sicherheitsniveau effektiv erhöhen können und welche Rolle Endpoint Security dabei spielt.
Inhalt:
Die Cybersicherheitslage in Deutschland ist angespannt. Laut der Studie „Wirtschaftsschutz“ des Branchenverbands Bitkom entstanden deutschen Unternehmen im Jahr 2025 durch Cyberangriffe wirtschaftliche Schäden von über 202 Milliarden Euro. Im Jahr zuvor waren es noch knapp 179 Milliarden Euro. Fast 60 Prozent der vom Bitkom befragten Unternehmen sehen sich durch Cyberattacken in ihrer Existenz bedroht.
Gleichzeitig steigen die regulatorischen Anforderungen an Unternehmen – nicht zuletzt durch die Sicherheitsrichtlinie NIS 2, die Ende 2025 in nationales Recht umgesetzt wurde. Vor allem viele große mittelständische Unternehmen sind betroffen, sei es, dass sie als Teil der kritischen Infrastruktur direkt unter die Regelungen fallen, sei es, dass sie indirekt als Zulieferer verschärfte Sicherheitsanforderungen erfüllen müssen.
Dieses Whitepaper zeigt Ihnen, wie Sie diese Herausforderungen mit der Wahl der richtigen Endpoint-Security-Lösung bewältigen können.
Sie erfahren unter anderem:
- Wie Sie das Sicherheitsniveau Ihres Unternehmens anhand von fünf Kennzahlen evaluieren.
- Wie Sie das Sicherheitsniveau durch Endpoint Security verbessern können.
- Welche Kriterien Sie bei der Wahl einer Endpoint-Security-Lösung anlegen sollten.
Originalauszug aus dem Dokument:
Ein Blick auf den Status industrieller Sicherheit verdeutlicht, wie trotz steigender Budgets Reifegradlücken entstehen. In einer VDMA-Erhebung werden grundlegende Maßnahmen wie Backups (95 Prozent) und Updates (93 Prozent) sehr häufig genannt. Gleichzeitig sind moderne Schutzmaßnahmen und Standards nicht immer in gleicher Breite etabliert.
Solche Reifegradlücken zeigen sich besonders bei Endpoints, also Endgeräten, die auf Unternehmensdaten und Systeme zugreifen und damit potenzielle Einfallstore sind. Gerade bei größeren Mittelständlern mit mehreren Standorten, gewachsenen IT-Strukturen und begrenzten Security-Ressourcen existieren meist Basismaßnahmen, etwa Backups, Awareness- und einzelne Schutzlösungen. Im Alltag entstehen jedoch viele Ausnahmen, weil Geräte schnell bereitgestellt werden müssen, Teams unterschiedliche Tools nutzen oder Bereiche eigene Lösungen etablieren.
Dadurch entsteht ein heterogenes Sicherheitsniveau. Die Schwachstellen liegen weniger im Soll-Konzept als in der Umsetzung über den Lebenszyklus hinweg. Angriffsflächen entstehen in Übergängen und Sonderfällen, bei veralteten Geräteständen, fehlenden Compliance-Nachweisen und unklaren Zuständigkeiten zwischen IT-Betrieb, Security und Fachbereichen.