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Die dunkle Seite des Internets

Was jeder Sicherheitsverantwortliche über das Dark Web wissen sollte

IntSights Cyber Threat Intelligence
Firma: IntSights Cyber Threat Intelligence
Sprache: Deutsch
Größe: 11 Seiten
Erscheinungsjahr: 2021
Besonderheit: registrierungspflichtig

Jeder kennt es, aber keiner traut sich rein: Die Rede ist vom Dark Web. Nur ein Prozent der Internetnutzer und nur jeder siebte IT-Security-Verantwortliche haben es jemals besucht. Wie es dort wirklich aussieht, erfahren Sie im vorliegenden Report.

Inhalt:

Das Dark Web hat einen schlechten Ruf. Es gilt als Hort der Kriminalität, in der gestohlene Daten und Malware-Kits ebenso einfach zu erhalten sind wie illegale Waffen, Drogen oder Hehlerware.

Dabei ist am Dark Web zunächst nichts Illegales – im Gegenteil: Oppositionelle in autokratischen Staaten, Whistleblower und investigative Journalisten sind auf den Schutz der Anonymität angewiesen, den das Dark Web bietet. Sogar Facebook ist über das Dark Web erreichbar. Mehr als eine Million Anwender pro Monat erhalten so Zugang zum sozialen Netzwerk, obwohl in ihrem Heimatland die Facebook-Nutzung offiziell verboten, blockiert oder zensiert ist.

Der vorliegende Report betreibt hier Aufklärung. Er zeigt, wie Sie mithilfe des TOR-Netzwerks (The Onion Router) und anderer Werkzeuge Zugang zum Dark Web erhalten und was Sie bei Ihrem Besuch beachten sollten, um Sicherheitsrisiken zu minimieren.

Erfahren Sie unter anderem:

  • Was der Unterschied zwischen „Deep Web“ und „Dark Web“ ist.
  • Wie das TOR-Netzwerk funktioniert.
  • Wie Sie das Dark Web überwachen, um Angriffe und Bedrohungen schneller erkennen zu können.

Originalauszug aus dem Dokument:

Jede verdeckte Website zählt zum Dark Web, aber im Gegensatz zum öffentlichen Web, das in hohem Maße miteinander verbunden und zugänglich ist, sieht das Dark Web stark fragmentiert aus. Häufig erfordert es verschiedene Technologien, um auf Websites zugreifen zu können. Aus diesem Grund sollte man sich das Dark Web weniger wie ein Netz vorstellen, sondern wie eine Reihe von dunklen Silos, die jeweils immense Mengen an Informationen und Aktivitäten enthalten, aber oft voneinander getrennt sind.

Es gibt zwar einige Technologien, die beim Zugang zum Dark Web zum Einsatz kommen (etwa I2P und Freenet) und sich immer mehr durchsetzen, aber die deutlich am weitesten verbreitete ist das Tor-Netzwerk. Mit mehr als 350.000 täglichen Usern und über 50.000 aktiven Seiten stellt Tor das größte einzelne Netzwerk von Dark-Web-Seiten im Internet dar.

Ironischerweise wurde Tor (auch „The Onion Router“ genannt) trotz seines schlechten Rufs ursprünglich im Jahr 2002 vom US Naval Research Laboratory als anonymes Kommunikationswerkzeug für Geheimdienste entwickelt. Seitdem gilt er als bevorzugtes Werkzeug von Kriminellen, Datenschutzforschern, Akademikern und Strafverfolgern gleichermaßen. Das Netzwerk wird heute vom Tor Project, einer gemeinnützigen 501c3-Organisation mit Sitz in Massachusetts, betrieben. Viele Stiftungen, Unternehmen und Einzelpersonen unterstützen es finanziell, aber der größte Geldbetrag für das Tor-Projekt kommt weiterhin von der US-Regierung.

Die dunkle Seite des Internets

Was jeder Sicherheitsverantwortliche über das Dark Web wissen sollte

Inhaltstyp: Whitepaper
IntSights Cyber Threat Intelligence

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