Die EU-Richtlinie NIS 2 betrifft in Deutschland rund 30.000 Unternehmen. Sie müssen nachweisen, dass sie alle erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen ergriffen haben, um Cyberrisiken zu minimieren. Dabei spielt das Identitäts- und Zugangsmanagement eine entscheidende Rolle. Warum das so ist, lesen Sie in diesem Whitepaper.
Inhalt:
Die Novelle der Sicherheitsrichtlinie Network and Information Security (NIS) – besser bekannt als NIS 2 – ist im Januar 2023 in Kraft getreten. Sie soll ein einheitlich hohes Cybersicherheitsniveau in der Europäischen Union gewährleisten. Nach einigen Verzögerungen wurde sie im Dezember 2025 schließlich auch in Deutschland in nationales Recht umgesetzt – mehr als ein Jahr nach dem eigentlichen Stichtag.
Hierzulande sind rund 30.000 Unternehmen direkt von NIS 2 betroffen. Sie müssen geeignete technische und organisatorische Maßnahmen ergreifen, um Cyberrisiken zu minimieren und die Auswirkungen von Sicherheitsvorfällen so gering wie möglich zu halten. NIS 2 definiert außerdem Maßnahmen der „Cyberhygiene“, zu denen unter anderem ein geeignetes Identitäts- und Zugangsmanagement (Identity & Access Management, IAM) gehört.
In diesem Whitepaper erfahren Sie, wie Sie ein IAM in Ihrem Unternehmen implementieren können, das die Anforderungen der NIS-2-Richtlinie erfüllt.
Nach der Lektüre wissen Sie:
- Welche zentralen Bestandteile ein IAM hat.
- Welche NIS-2-Anforderungen durch ein IAM abgedeckt werden können.
- Wie Sie ein NIS-2-konformes IAM implementieren.
Originalauszug aus dem Dokument:
IAM hilft Organisationen auf vielfältige Weise, die Anforderungen der NIS2-Compliance zu erfüllen, darunter:
• Benutzerzugriffsmanagement: IAM ermöglicht es Organisationen, zu kontrollieren, wer Zugriff auf ihre Netzwerke und Informationssysteme hat, und den Zugang zu sensiblen Daten und kritischen Infrastrukturen zu beschränken. Es erlaubt außerdem die Verwaltung von Benutzerkonten, die Zuweisung von Rollen und Berechtigungen sowie die Durchsetzung von Passwortrichtlinien.
• Reaktion auf Sicherheitsvorfälle: IAM unterstützt Organisationen dabei, Sicherheitsvorfälle zu erkennen und darauf zu reagieren, indem es Echtzeit-Einblicke in Benutzeraktivitäten und Zugriffsmuster bietet. Es ermöglicht Organisationen, potenzielle Bedrohungen schnell zu identifizieren, kompromittierte Konten zu isolieren und den Zugriff auf sensible Daten und Systeme zu widerrufen.
• Audit und Compliance: IAM erlaubt die Überwachung und Prüfung von Benutzeraktivitäten, was für die Einhaltung der NIS2-Meldepflichten unerlässlich ist. Es ermöglicht die Nachverfolgung, wer wann und von wo aus auf welche Informationen zugegriffen hat, und bietet ein Audit-Protokoll für forensische Analysen im Falle von Sicherheitsvorfällen.