Self-driving Networks gelten als nächster Evolutionsschritt moderner Netzwerkarchitekturen. Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und Machine Learning sollen Netzwerke nicht nur überwacht, sondern aktiv analysiert, optimiert und in Teilen autonom betrieben werden. Im Webcast am 29.1. erfahren Sie, welche dieser Fähigkeiten bereits heute produktiv einsetzbar sind – und wo aktuelle Lösungen noch an Grenzen stoßen.
Sprecher
Stefan Bartels
Consulting System Engineer Mobility | Germany, HPE Aruba Networking
Seine berufliche Laufbahn begann 1997 in der IT einer Versicherung, wo er den technologischen Wandel von klassischen Token-Ring-Umgebungen hin zu leistungsfähigen Ethernet- und WLAN-Architekturen aktiv mitgestaltete. In dieser Phase sammelte er umfassende Erfahrung mit komplexen Netzwerk- und Infrastrukturtechnologien wie FDDI, ATM, Ethernet, SAN-Umgebungen (IBM, EMC) sowie Backup- und Restore-Lösungen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Evaluierung, dem bundesweiten Rollout und Betrieb von WLAN-Infrastrukturen für Geschäftsstellen auf Basis von Nortel / Trapeze.
Bei T-Systems (2010–2014) war Stefan Bartels maßgeblich an der Entwicklung des Produkts „Managed Wireless LAN“ beteiligt und trug dazu bei, standardisierte, skalierbare WLAN-Services auf Cisco-Basis erfolgreich am Markt zu positionieren.
Seit 2014 ist er im Pre-Sales-Umfeld führender WLAN-Hersteller tätig – zunächst bei Aruba Networks, seit 2015 bei HPE Aruba Networking. Dort unterstützt er Kunden und Partner bei der Konzeption zukunftssicherer Campus- und WLAN-Lösungen und verbindet tiefes technisches Know-how mit einem ausgeprägten Verständnis für geschäftliche Anforderungen.
David Simon
SE Manager Specialist DACH, HPE Juniper Networking
Vor seinem Wechsel zu Juniper war David als Principal Technologist bei Aerohive Networks (heute Teil von Extreme Networks) tätig. Dort lag sein Fokus auf cloudbasiertem Netzwerkmanagement und Innovationen im Bereich Wireless. Durch sein praxisnahes Verständnis realer Herausforderungen im Netzwerkbetrieb zeigt er auf, wie KI-gestützte Automatisierung echten Mehrwert schafft – von verbesserten Nutzererlebnissen bis hin zu effizienteren IT-Prozessen. Sein Ziel: Technologie, die nicht komplexer ist, sondern intelligenter.
Martin Seiler
Heise Business Services
Die technischen Grundlagen von Self-driving Networks (= autonome Netzwerke) bilden Telemetriedaten, KI-Modelle, Automatisierung und Closed-Loop-Mechanismen. Dabei können aus kontinuierlich gesammelten Netzwerk- und Clientdaten konkrete Handlungsempfehlungen, Anomalie-Erkennungen und automatisierte Optimierungen entstehen. Bei den typischen Fragestellungen geht es dabei oft um die Datenqualität, das Modelltraining, die Transparenz der Entscheidungen („Explainable AI“) und die Integration in bestehende Betriebsprozesse.
Grund genug für Stefan Bartels und David Simon von HPE Aruba Networking und HPE Juniper Networking, anhand praxisnaher Beispiele aus den HPE-Networking-Produktlinien im Webcast am 29.1. um 11 Uhr zu demonstrieren, wie Self-driving-Funktionen heute umgesetzt sind – etwa bei der automatisierten Fehleranalyse, Root-Cause-Detection, Performance-Optimierung oder Policy-Durchsetzung. In Live-Demos werden sie dabei konkrete Workflows aus dem Alltag von Netzwerkadministratoren zeigen und verdeutlichen, wie KI-gestützte Systeme bei der Reduktion von MTTR, der Stabilisierung von Netzwerkservices und der Vereinfachung des Betriebs helfen.
Aufbau des Webcasts:
Nach einer kurzen Präsentation der Architektur- und Funktionsprinzipien wechseln sich Stefan Bartels und David Simon mit Demos aus den jeweiligen HPE-Networking-Lösungen ab. Ziel ist es, nicht nur die Funktionsweise zu erklären, sondern auch transparent zu machen, wie Entscheidungen im Netzwerk zustande kommen.
Zielgruppe des Webcasts:
Der Webcast richtet sich an Netzwerkarchitekten, Administratoren und technisch versierte Entscheider, die verstehen möchten, wie weit Self-driving Networks heute tatsächlich sind, welche Voraussetzungen für den Einsatz notwendig sind und wie diese Technologien sinnvoll in bestehende Netzwerkumgebungen integriert werden können.
Die Referenten werden während der Live-Sendung auch Fragen der Zuschauer beantworten. Moderiert wird der Webcast von Martin Seiler von Heise Business Services. Registrieren Sie sich jetzt!
Hinweis: Wer bei der Live-Sendung nicht dabei sein kann, für den gibt es eine Aufzeichnung des Webcasts. Registrieren Sie sich daher schon jetzt für diesen Webcast – und wir informieren Sie per E-Mail, sobald die Aufzeichnung zur Verfügung steht!