Leitfaden Edge Computing

Warum niemand mehr an Edge Computing vorbeikommt
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Anwender und Geräte erzeugen riesige Datenmengen, die verarbeitet werden müssen. Eine zentrale Datenanalyse ist dabei oft nicht möglich, weil die Ergebnisse in Echtzeit benötigt werden. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie Rechenleistung an den Netzwerkrand bringen, und was Sie bei der Auswahl von Edge-Servern beachten sollten.

Inhalt:

Die Datenmenge wächst weiterhin rasant. Bis 2025 soll sie auf 145 Zettabyte ansteigen, das sind 145 Billionen Gigabyte! Ein Großteil dieser Datenflut wird am Netzwerkrand, dem sogenannten Edge, von Anwendern und netzwerkfähigen Geräten im Internet of Things (IoT) verursacht. Nicht immer ist es wünschenswert und wirtschaftlich, diese Daten zur Speicherung und Weiterverarbeitung in zentrale Infrastrukturen, etwa ein Rechenzentrum oder eine Cloud zu transportieren. Bei Anwendungen, die eine Antwort in Echtzeit benötigen, ist die Latenz bei der Übertragung oft zu groß, um sie zentralisiert betreiben zu können.

Die Bereitstellung Rechenleistung direkt am Netzwerkrand wird daher immer wichtiger. Das Marktforschungsinstitut Mordor Intelligence schätzt, dass sich der Markt für Edge Computing bis 2026 im Vergleich zu 2020 nahezu verfünffachen wird.

In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie in Ihrem Netz die für Echtzeitanalysen notwendigen Rechenleistung am Edge realisieren, was Sie bei der Anschaffung von Edge-Servern beachten sollten, und für welche Einsatzgebiete sich Edge Computing besonders eignet.

Originalauszug aus dem Dokument:

Vom Server zur Cloud-Appliance

Mit den Aufgaben entwickeln sich auch die Anforderungen an die Server. Mit zunehmender Digitalisierung und neuen Technologien wie 5G oder im Data-Analytics-Bereich wird die Da­tenflut weiter anwachsen. Die Verarbeitung vor Ort gewährleistet dann weiterhin schnelle Reaktionszeiten zur Ansteuerung von Echtzeitsystemen. Dafür sind robuste Kompakt-Ser­ver notwendig, die über entsprechend leistungsfähige Prozessoren sowie schnelle Speicher­technik verfügen und zudem mit ihren Aufgaben wachsen können, weil sie skalierbar sind. Lenovo beispielsweise hat seinen Edge-Server ThinkSystem SE350 maßgeschneidert für diese speziellen Anforderungen des Edge.

Darüber hinaus gibt es zunehmend Anwender, die eine vollkonfigurierte Appliance für ihr Edge suchen. Dabei soll die Einbindung in eine hybride Cloud-Umgebung im System bereits enthalten sein. Lenovo beispielsweise vertreibt mit dem neuen ThinkAgile MX1021 ein inte­griertes System für Azure Stack HCI mit einer nahtlosen Integration des XCLarity-System­managements in das Microsoft Windows Admin Center. Die Cloud dient dann als zentraler Ort für weniger zeitkritische Analysen und Daten. So kann der Anwender die Echtzeitana­lysen des Edge-Servers nutzen und sie mit den Langzeitanalysen aus der Cloud vergleichen. Mit All-Flash- oder auch hybriden Storage-Lösungen ist auch eine nahtlose und sichere Datenskalierung vom Edge zum Rechenzentrum zur Cloud möglich.

  • Bitte beachten Sie: Intel, das Intel-Logo, Xeon, Xeon Inside und Intel Optane sind Marken der Intel Corporation oder ihrer Tochtergesellschaften in den USA und/oder anderen Ländern. Lenovo, das Lenovo Logo, ThinkServer, ThinkSystem und ThinkAgile sind Marken oder eingetragene Marken von Lenovo. Produkt- und Dienstleistungsmarken anderer Unternehmen werden anerkannt.