Kühle Luft im Rechenzentrum

Moderne CFD Software sorgt für mehr Energieeffizienz im Data Center
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Einer der größten Kostentreiber im Rechenzentrum sind steigende Energiekosten. Der effiziente Umgang mit Kühlkapazitäten ist deshalb zu einem wichtigen Thema geworden. Hochmoderne Simulationstechniken unterstützen dabei, das „Unsichtbare“ sichtbar zu machen - und sorgen für mehr Energieeffizienz im Data Center.

Inhalt:

Die Energiekosten entwickeln sich zu einem der größten Kostenfaktoren mit starker Wachstumsrate. Rechenzentren müssen deshalb heute sowohl effizient als auch robust arbeiten. Die Klimatisierung im Data Center per Versuch und Irrtum zu steuern hat sich allerdings als kontraproduktiv erwiesen.

Denn gerade die betriebskritischen Einrichtungen der heutigen Zeit sind hochkomplexe Einheiten, die sich nicht mehr durch eine „trial and error“-Strategie managen lassen. Einen Ausweg bietet der Einsatz von Simulationstechniken.

Sie können die Veränderungen im Rechenzentrum evaluieren, bevor sie praktisch umgesetzt werden. Aus diesem Grund ist CFD (Computational Fluid Dynamics) mittlerweile zu einem unentbehrlichen Werkzeug für viele Firmen geworden. CFD erlaubt es, die Veränderungen in Luftzufuhr und Temperatur, die bei einem tatsächlichen Umbau im Rechenzentrum anfallen würden, zu quantifizieren.

Das Whitepaper stellt die Möglichkeiten von CFD vor und zeigt, wie Ihnen diese Tools bei einer gründlicher Analyse der Kühleffizienz Ihrer Racks helfen. 

Originalauszug aus dem Dokument:

Besonders im alltäglichen Betrieb werden Verantwortliche häufig mit den Herausforderungen der Kühlungsoptimierung konfrontiert. Denn obwohl die meisten IT-Geräte in einem Rechenzentrum heutzutage luftgekühlt sind, haben sich bisher keine echten Standards für dein effizientes Kühlungsdesign durchgesetzt. Die Gründe dafür liegen zu einen in dem sich ständig verändernden Design der IT-Geräte, welche neue Anforderungen an Luftstrom und Abkühlung stellen.

Andererseits unterscheiden sich die Lebenszyklen der Kühlungsinfrastruktur im Rechenzentrum deutlich von denen der IT-Geräte. Während Kühlanlagen durchschnittlich mit einer Lebensdauer von mehr als 10 Jahren betrieben werden, rechnet man für die zu kühlenden Geräte nur etwa eine Lebensdauer von 2 bis 3 Jahren. Je nachdem, wie sich die Geräteanforderungen von Servern von einer Generation zur nächsten ändern, kann schnell ein ernstes Problem entstehen – und in der Folge die Klimatisierung Ihres Standortes nicht mehr zeitgemäß sein.

Während sichtbare Einheiten wie Stromversorgung, Netzwerk und freie Höheneinheiten mit hoher Priorität geplant und verwaltet werden, werden unsichtbare Aspekte – wie etwa Luft – bei der Planung von Veränderungen regelmäßig vernachlässigt. Jedoch sollte für eine bessere Kühleffizienz der Faktor Luft genauso behandelt werden wie andere wertvolle Ressourcen – denn schließlich wirken sich der Luftstrom, dessen Richtung und Temperatur sowie die Geräte selbst unmittelbar auf die Kühlung aus.

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