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Zusammen das Data-Center weiterentwickeln

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Infinity-Architektur von AMD: Wie die hybride Architektur für bessere Performance sorgt

Infinity-Architektur von AMD: Wie die hybride Architektur für bessere Performance sorgt
Advanced Micro Devices GmbH
Firma: Advanced Micro Devices GmbH
Sprache: Deutsch
Größe: 2 Seiten
Erscheinungsjahr: 2021
Besonderheit: registrierungsfrei
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Die Vorteile der Infinity Architektur

Die Neustrukturierung der Prozessoren über die Infinity Architektur bringt mehrere Vorteile mit sich:

  • Die Flexibilität erhöht sich deutlich: Prozessorkerne auf der einen und die weiteren Controller auf der anderen Seite können nach ihrem eigenen Tempo ablaufen, ohne sich gegenseitig einzuschränken oder zu bremsen.
  • Systemhersteller und Cloud-Architekten können auf vielfältige Ressourcen zugreifen und sie verteilen, passend zu den anstehenden Workloads, etwa für Enterprise-Applikationen, virtualisierte oder Cloud-Umgebungen, High-Performance Computing oder Datenanalyse-Tools.
  • Die Performance wird deutlich gesteigert: Sie ist im Vergleich zu Prozessoren der vorherigen Generation bis zu 2,2 mal leistungsstärker. Außerdem sind bis zu 4 x theoretische FLOPS möglich. Das ist eine Maßeinheit für die Leistungsfähigkeit, die die Anzahl der Gleitkommazahl-Operationen pro Sekunde angibt.
  • Darüber hinaus sind EPYC-CPUs mit Infinity-Architektur die ersten x86-Serverprozessor mit PCIe-4,0-Unterstützung. Sie bieten bis 128 PCIe 4.0 Lanes pro CPU – je mehr Lanes, desto mehr Daten können übertragen werden.
  • Weil Prozessortechnologie für CPU-Kerne bereitgestellt und gleichzeitig die Entwicklung von I/O-Schaltkreisen beschleunigt wird, können mit EPYC-CPUS und der Infinity-Architektur neue Funktionen schneller auf den Markt gebracht werden.
  • Die Infinity Architektur legt abgesehen von der Performance einen Schwerpunkt auf Sicherheitsfunktionen.

Die Sicherheit in der Infinity-Architektur von AMD

In der Infinity-Architektur und damit in den RYZEN-Prozessoren sind Sicherheits-Features für Server grundlegend verankert – mit dem Infinity Guard. Dieser ist auf Chipebene integriert und schützt Server sowie Rechenzentrum vor internen und externen Bedrohungen. Die Daten des Unternehmens bleiben sicher, ohne dass die Systemleistung darunter leidet.

Zum Infinity Guard gehören folgende Sicherheitsfunktionen:

  • Secure Encrypted Virtualization (SEV): Damit kann jede virtuelle Maschine verschlüsselt werden. Die eindeutigen Schlüssel sind nur dem Prozessor bekannt.
  • Secure Nested Paging (SEV-SNP): Dieses Feature stellt die Speicherintegrität sicher. Bösartige Hypervisor-basierte Angriffe wie Datenwiederholung oder Speicherneuzuordnung lassen sich verhindern.
  • Sichere Speicherverschlüsselung (SSV): Sie schützt gegen Angriffe auf den Hauptspeicher, so wie Kaltstartangriffe, indem Daten codiert werden.
  • AMD Shadow Stack: Die EPYC Prozessoren der dritten Generation schützen vor Malware-Angriffen.
  • AMD Secure Boot Funktion: Diese Funktion ermöglicht das sichere Booten, auch wenn die Firmware manipuliert wurde.

Fazit: Ein Multi-Die-Design für die Prozessor-Architektur erhöht sowohl die Performance als auch die Flexibilität einer Server-CPU. Das gelingt durch die Entkopplung der Streams für die Prozessorkerne einerseits und der I/O-Funktionen für Kommunikation und Sicherheit andererseits. AMDs Infinity Architektur legt zudem einen Schwerpunkt auf die in die Prozessor-Hardware integrierte Sicherheit des Servers und des Rechenzentrums – und damit der Daten eines Unternehmens.  

Weitere Informationen zur Infinity Architecture von AMD finden Sie hier.

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Infinity-Architektur von AMD: Wie die hybride Architektur für bessere Performance sorgt

Inhaltstyp: Artikel
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