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Zusammen das Data-Center weiterentwickeln

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Die künftige Rolle des Servers in der Unternehmens-IT

Die künftige Rolle des Servers in der Unternehmens-IT
Advanced Micro Devices GmbH
Firma: Advanced Micro Devices GmbH
Sprache: Deutsch
Größe: 2 Seiten
Erscheinungsjahr: 2022
Besonderheit: registrierungsfrei
Aktuell,
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IT-Infrastruktur und performancehungrige Server werden immer öfter in die Cloud ausgelagert. Dennoch besteht kaum ein Zweifel, dass traditionelle Server auch weiterhin inhouse betrieben werden. Doch welche Rolle nimmt der On-Premises-Server dabei genau ein – und welche Entwicklungen sind in nächster Zeit zu erwarten?

Mit der zunehmenden Verbreitung von Cloud Computing wird auch der unternehmenseigene „On-Premises“-Server in Frage gestellt. Wenn Anwendungen und Daten zusehends in die Public Cloud verlagert werden - wozu sollte dann ein Unternehmen noch eigene Server vorhalten. Dahinter steckt der Gedanke, dass Unternehmen mit geringeren Aufwänden – sprich: IT-Ressourcen – wirtschaftlich erfolgreicher sind. Im Extremfall, so könnte man meinen, werden interne-IT-Umgebungen ohne Server in naher Zukunft der Normalfall.

Werden On-Premises-Server im heutigen Sinn also verschwinden? Zweifellos ist Cloud Computing auf dem Vormarsch. Die Corona-Pandemie hat dem ohnehin florierenden Cloud-Markt noch einmal einen Schub verpasst und vielen Unternehmen und ihren Mitarbeitern problemloses Remote-Working ermöglicht. Durch die Möglichkeit, auf Unternehmensdateien und gemeinsam genutzte Dokumente zuzugreifen, und die Optimierung von Zusammenarbeit, Kommunikation und Produktivität ist die Fernarbeit auf dem Vormarsch und zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung.

Der aktuelle Stand der Server-Nutzung ist folgender: Laut einer Techconsult-Umfrage unter deutschen Unternehmen betreiben 50 Prozent ihre Server im eigenen Haus. Gleichzeitig weisen die Studienergebnisse deutlich auf eine Stagnation dieses Marktes hin. So wird nur noch bei knapp der Hälfte aller Unternehmen künftig der Inhouse-Betrieb eine Rolle spielen - insbesondere dann, wenn es um Kernprozesse geht.

On-Premises-Server in hybriden Umgebungen

Laut der Techconsult-Studie „besteht kein Zweifel, dass traditionelle Server auch weiterhin betrieben werden. Es gibt jedoch einen wachsenden Spagat zwischen Herausforderungen, Benutzerwünschen, Schatten-IT und Kostendruck, …. der Trend, IT-Infrastruktur und diesbezüglich performancehungrige Server auszulagern, ist auf dem Vormarsch.“

Dennoch sollte man die Lage etwas differenzierter betrachten. Zunächst ist Cloud nicht gleich Public Cloud. Als Standard-Bereitstellungsmodell gilt heute die Hybrid Cloud – eine Mischung aus Public und Private Cloud. Dabei werden Server für bestimmte Anwendungen weiterhin inhouse betrieben und bleiben ein zentraler Pfeiler der Unternehmens-IT.

So belassen IT-Verantwortliche Server mit unternehmenskritischen oder sensiblen Daten und Anwendungen lieber weiterhin im eigenen Haus. Hinzu kommen oft Datenschutzgründe, die einen externen Betrieb verbieten. Auch können nicht alle Applikationen ohne weiteres in die Cloud verlagert werden. Vor allem Legacy-Anwendungen müssten oft kosten- und zeitintensiv umgebaut werden, bevor sie auf einer Cloud-Plattform zufriedenstellend laufen.

On-Premises Server sind weiterhin auch ein wichtiger Baustein im Rahmen der Flexibilisierung des Rechenzentrums. Sie erlauben es, im Rahmen einer Hybrid IT die für eine Anwendung jeweils am besten geeigneten IT-Ressourcen zu nutzen. Bei Bedarf oder bei Lastspitzen lässt sich beispielsweise jederzeit zusätzliche Rechenleistung oder ein anderer Dienst von einem externen Public-Cloud-Provider hinzuschalten. Unternehmen können auf diese Weise flexibler mit Spitzenlasten umgehen, da die IT-Ressourcen dem aktuellen Bedarf schnell angepasst werden können

Edge-Server - Datenverarbeitung vor Ort

Der interne Server bleibt bei klassischen Unternehmensanwendungen nicht nur ein wichtiger Bestandteil der IT. Seine Rolle wird mit neuen Anwendungen und Anforderungen weiter gestärkt werden. Zusehends wichtig werden lokale Server im Edge Computing. Edge Computing löst gleich mehrere Probleme: Erstens sind die Datenmengen für die Cloud oft zu groß, zweitens sind die Wege von dem Ort, an dem die Daten entstehen, zur lokalen IT oder zum Cloud-Server zu weit und drittens sind cloud-bedingte Latenzzeiten und Sicherheitsrisiken oft zu hoch.

Die künftige Rolle des Servers in der Unternehmens-IT

Inhaltstyp: Artikel
Advanced Micro Devices GmbH