Projektrahmen und Ziel

Der Reifegrad von Automobilindustrie, Maschinenbau und Logistik im internationalen Vergleich
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In diesem durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Projekt wird untersucht, welchen disruptiven Einfluss das Eindringen der IKT auf etablierte Industriedomänen hat. Dabei wurden besonders die drei folgenden Branchen genauer untersucht: Automobilbau, Maschinenbau und Logistik.

Dass die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) immer stärker in unseren Alltag eindringt, wird jedem täglich bewusst. Es geht nicht mehr nur um die Kalendersynchronisation mit dem Smartphone oder den gemeinsamen Zugriff auf Dokumente mit Arbeitskollegen. Es geht um das intelligente Nutzen der Waschmaschine, um personalisierte Empfehlungen des Fernsehers, um selbstfahrende Autos, um Sensorarmbänder, die vor Gefahren warnen, oder um Ersatzteile, Prototypen oder Kinderspielzeug aus dem 3D-Drucker sowie die Einbindung des Konsumenten in den Entwicklungsprozess.

Endkunden assoziieren all diese Veränderungen im Wesentlichen mit dem Begriff Internet. Dieses hat inzwischen einen so hohen Stellenwert, dass es massiven Einfluss auf das Nutzungsverhalten ausübt. Zuvor bestehende Systemgrenzen zwischen den Bereichen Telekommunikation, Informationstechnologie, Multimedia, Entertainment und Sicherheitsdienste lösen sich auf, was zu einem Zusammenwachsen der Märkte und Branchen führt.

Dieser Wandel begünstigt die Geburt neuer Akteure im Markt: die Disruptoren. Das sind Firmen, die marktübliche Geschäftsmodelle umstoßen und neue Geschäftsmodelle erschaffen. Die nahezu barrierefreie Eintrittsmöglichkeit der neuen Konkurrenten in den Markt sehen viele etablierte Unternehmen als Bedrohung. Sie kann aber auch als Chance verstanden werden, da neue Schnittstellen und innovative Angebote entstehen.

Disruption und digitaler Wandel

In diesem Projekt, gefördert duch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), wird untersucht, welchen Einfluss disruptive Potenziale beim Eindringen der IKT auf etablierte Industriedomänen haben. Dabei wurden besonders drei Branchen unter die Lupe genommen:

  • Automobilbau, weil er in Deutschland als wichtige Leitindustrie wahrgenommen wird,
  • Maschinenbau als wichtige Exportindustrie und
  • Logistik, weil sie viele Prozesse in den anderen Industrien ermöglicht und sich durch die IKT mit großen Umwälzungen konfrontiert sieht.

In Zusammenarbeit mit Heise Business Services stellen wir Ihnen die komplette Studie zum Download zur Verfügung. Beteiligt an dieser Studie sind die Deutsches Dialog Institut GmbH (DDI), die fortiss GmbH, die Fakultät für Betriebswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Siemens AG.

Steuerkreis:

Helmuth von Grolman (DDI), Prof. Dr. Helmut Krcmar (fortiss), Karl-Josef Kuhn (Siemens), Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot (LMU), PD Dr. Bernhard Schätz (fortiss)

Autoren:

Alejandro Arreola González (fortiss), Klaus Becker (fortiss), Dr. Chih-Hong Cheng (fortiss), Volkmar Döricht (Siemens), Dr. Markus Duchon (fortiss), Marcus Fehling (Siemens), Helmuth von Grolman (DDI), Sebastian Hallensleben (DDI), Stefan Hopf (LMU), Nicolas Ivandic (DDI), Dr. Cornel Klein (Siemens), Elena Läßle (DDI), Jonas Linder (Siemens), Dr. Rahild Neuburger (LMU), Prof. Dr. Christian Prehofer (fortiss), PD Dr. Bernhard Schätz (fortiss), Roman Scholdan (Siemens), Konstantin Schorp (fortiss), Joachim Sedlmeir (LMU), Dr. Iason Vittorias (Siemens), Sofie Walckhoff (DDI), Dr. Monika Wenger (fortiss), Dr. Alois Zoitl (fortiss).

Mitwirkende:

Dr. Michael Armbruster (Siemens), Dr. Christian Buckl (Siemens), Prof. Dr. Helmut Krcmar (fortiss), André Marek (Siemens), Katrin Mauthner (Siemens), Dr. Moritz Vogel (VDE)

Download der Studie: Vollversion
Download der Studie: Executive Summary

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