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Professionelle Videobearbeitung

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Wie Adobe Musik automatisch arrangiert und Sequenzen vereinfacht

Wie Adobe Musik automatisch arrangiert und Sequenzen vereinfacht

Neuheiten in Premiere Pro, After Effects und Creative Cloud

Adobe
Firma: Adobe
Sprache: Deutsch
Größe: 2 Seiten
Erscheinungsjahr: 2021
Besonderheit: registrierungsfrei

Erst mit einem passenden Soundtrack entfaltet ein Video seine ganze Wirkung. Es ist zwar einfach, in einem Schnittprogramm einen Song zu ergänzen, zum Beispiel, um die Atmosphäre zu unterstreichen. Aber was ist, wenn der Track zu kurz ist und einige Takte geloopt werden müssen, um ihn zu strecken? Oder wenn er zu lang ist und geschnitten werden müsste – aber so, dass Struktur und Rhythmus nicht verloren gehen?

Solche Aufgaben manuell zu erledigen, kann viel Zeit und Nerven beanspruchen. In Zukunft können Videoeditoren diese Arbeit aber sparen: Adobe hat seinem Videoschnittprogramm Premiere Pro das neue Feature "Remix" spendiert, das Musik automatisch schneiden kann.

Eine Künstliche Intelligenz (KI) analysiert auf Knopfdruck Dynamik und Muster in Songs. Dann baut sie die Titel neu zusammen und generiert so sekundenschnell neue Versionen. Die Musik hat die auf Wunsch gleiche Länge wie das Video, Aufbau und Takt bleiben erhalten. Die Dauer ist frei einstellbar. Anwender haben die Wahl zwischen verschiedenen Stilen und Möglichkeiten. Die Remix-Funktion steht jetzt in der Beta Version von Premiere Pro zur Verfügung. 

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Premiere Pro: Sequenzen vereinfachen und weitere neue Funktionen

Effektivere Sprache zu Text, Farbmanagement und aufgeräumte Timelines: Adobe rüstet die reguläre Version von Premiere Pro mit weiteren Funktionen aus, die Workflows verbessern.

  • Die Option "Sequenz vereinfachen" kopiert die Sequenz, an der Editoren gerade arbeiten. Dabei entfernt sie je nach Auswahl leere Spuren, deaktivierte Clips, Lücken, ausgeblendete Effekte oder Sequenzmarker. Die Funktion kann so auch verteilte Videoclips oder Sounds auf eine Spur legen, ohne etwas zu überschreiben. Mit einem Klick entsteht dann eine aufgeräumte Kopie der Timeline, die archiviert oder geteilt werden kann – oder einfach mehr Übersicht über das aktuelle Projekt bietet.
  • Premiere Pro bestimmt beim Im- und Export von Clips nun selbstständig den korrekten Farbraum. Das funktioniert bei H.264 und HEVC, einschließlich 10-Bit- und HDR-Medien. Außerdem verbessert Adobe das Color Grading.
  • Bei der Funktion "Sprache zu Text" sollen Transkriptionen exakter werden. Adobe formatiert dazu Datums- und Nummernangaben besser und ergänzt viele Begriffe aus der Popkultur.
  • In der Beta-Version von Premiere Pro können Editoren „Sprache zu Text“ auch ohne Internetverbindung lokal auf dem Gerät nutzen.
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Neuheiten in Premiere Pro, After Effects und Creative Cloud

Inhaltstyp: Artikel
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