Umfrage: Kontrolle und Effizienz bei der Buchhaltung haben oberste Priorität

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Zahlungseingang – Kontrolle ist wichtig

Um Bezahlung ging es im dritten Komplex. Die Kontrolle der Zahleingänge ist für rund 70 Prozent sehr wünschenswert (Stufe 9, 10). Auch die anderen Befragten vergeben hier hohe Zustimmungswerte (6 - 8), kaum jemandem ist das egal. Die meisten möchten auch die eingehenden Zahlungen sehen. Etwa 60 Prozent vergeben hier Höchstwerte (8 - 10), und legen großen Wert darauf, immer informiert zu sein.

Etwas anders sieht die Verteilung der Antworten aus, wenn es um die Zahlungszuverlässigkeit der Auftraggeber geht. Die meisten Befragten vergeben hier mittlere Scores, sind also mehr oder weniger - aber auch nicht vollauf – zufrieden mit dem Zahlverhalten ihrer Kunden. Nur zirka 30 Prozent vergeben hier die Höchstwerte 9 und 10. Kaum jemand ist aber überhaupt nicht zufrieden.

  

Effizienz – Schnelligkeit ist Trumpf

Um Effizienz und Buchhaltungssoftware ging es im letzten Bereich der Umfrage. Die meisten Teilnehmer möchten Wartezeiten während der Arbeit effizient nutzen: Für 70 Prozent ist das wünschenswert oder sehr wünschenswert (7 - 10). Das leidige Problem Umsatzsteuer ist auch für die Befragten ein Thema: Etwa 35 Prozent möchte die Umsatzsteuerzahllast auf jeden Fall immer im Blick haben (10), für knapp 50 Prozent ist das ebenfalls wünschenswert. Nur etwa 7 Prozent interessieren sich erst dann dafür, wenn sie die Zahlen tatsächlich auch brauchen.

Auch eindeutige Zahlungsbedingungen, Leistungsvereinbarungen und rechtsgültige Rechnungen werden allgemein als wünschenswert angesehen: 70 Prozent vergeben hier Höchstwerte (8 - 10). Weniger wichtig ist es den Teilnehmern hingegen, Angebote schnell zu erstellen und zu versenden. Zwar ist auch hier die Mehrheit der Auffassung „Je schneller desto besser“, etwa ein Viertel steht aber auf dem Standpunkt: „Gut Ding will Weile haben“. Bei Erstellung und Versand von Rechnungen ist jedoch allgemein Schnelligkeit angesagt: Je schneller desto besser, meinen hier gut 70 Prozent der Befragten (8 - 10), 38 Prozent vergeben den Höchstwert 10.

  

Software – Buchhaltungsprogramme dominieren

Angebote und Rechnungen mobil von unterwegs zu erstellen und zu versenden, wird hingegen nicht für so wichtig erachtet. Knapp die Hälfte meint hierzu „Bloß nicht“, die andere Hälfte steht der Mobilarbeit positiv gegenüber. Die Kontaktdaten der Auftraggeber immer dabei zu haben, empfindet ebenfalls nicht jeder als Muss. Etwa 60 Prozent finden das wünschenswert oder sehr wünschenswert (8 - 10), der Rest braucht es aber „eher nicht“.

Abschließend wurden die Umfrageteilnehmer gefragt, wie sie ihre Buchhaltung erledigen. Die meisten (38 Prozent) nutzen eine fest installierte Buchhaltungssoftware wie Lexware (13 Prozent der Befragten). 34 Prozent überlassen ihre Buchhaltung komplett dem Steuerberater. Etwa jeder Vierte (25 Prozent) begnügt sich damit, die Buchhaltung mit Office-Software wie Word oder Excel zu erledigen. 14 Prozent installieren keine eigene Software, sondern setzen auf Cloud-Services. Die Buchhaltung ganz ohne Software erledigen lediglich zwei Befragte.

  

Fazit

Buchhaltung ist zwar nicht gerade die Lieblingsbeschäftigung von Selbstständigen und KMUs, da sie jedoch unumgänglich ist, sollte sie möglichst effizient und schnell zu erledigen sein. Effizienz, Schnelligkeit und ein hoher Organisationsgrad bei der Buchhaltung werden deshalb sehr geschätzt. Buchhaltungssoftware, aber auch Office-Software, sind für die meisten das Mittel der Wahl, um diese Arbeit flott und zuverlässig vom Tisch zu beklommen.