Interview: Wie das Kunden-Feedback lexoffice verbessert

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Immer auf dem neuesten Stand zu sein und engmaschig die Wünsche der Nutzer zu berücksichtigen sind zwei Kernziele der lexoffice-Macher. Heike Schiner, Product Owner, und Thomas Buck, User Experience Designer, erklären die Produktphilosophie hinter lexoffice – und wie die Anregungen von Kunden in Software-Updates und Neuerungen einfließen.

  

Frau Schiner, Herr Buck, lexoffice wartet regelmäßig mit neuen Features auf. In welchen Abständen kommen diese Neuerungen auf den Markt?

Schiner: In unserer DNA liegt die tägliche Weiterentwicklung. Aufgrund der vielen lexoffice Nutzer gibt es die unterschiedlichsten Anforderungen - das motiviert uns lexoffice kontinuierlich zu verbessern. Neuerungen und Änderungen, egal ob kleinere oder größere, fließen bei uns deshalb ständig auf unser Live-System.

  

 

Werden die Änderungen grundsätzlich alle offengelegt?

Buck: Nein, manche Änderungen werden nicht kommuniziert oder für unsere Kunden an der Oberfläche spürbar. Gewisse Dinge im Bereich Stabilität oder Sicherheit sind Selbstverständlichkeiten, die wir nicht extra kommunizieren. Diese Verbesserungen spüren unsere Nutzer eher indirekt.

 

 

  

 

  

  

  

Welche Neuerungen gab es in den letzten Wochen in lexoffice?

Buck: In den vergangenen Monaten haben speziell wir beide uns viel mit der Entwicklung des neuen lexoffice Bankings beschäftigt. Im Fokus stand vor allem die Automatisierung des Abgleichs von Bankumsätzen und die damit einhergehende Zeitersparnis für unsere Nutzer. Zeitgleich wurden jedoch auch einige Funktionen nachgezogen, die von unseren Nutzern vermisst wurden. Anfang des Jahres haben wir zudem die Anbindung von Neo-Banken wie beispielsweise Kontist ausgebaut.

Viele kleine Erweiterungen machen unseren Nutzern das Leben leichter: Beispielsweise haben wir verschiedene API-Anbieter aufgenommen. Diese kann unser Nutzer bei Bedarf mit lexoffice verbinden, um zum Beispiel die systemübergreifende Kommunikation mit einem Online-Shop zu ermöglichen.

Auf dem Dashboard wiederum haben wir den Einnahmen-/Ausgabenüberblick verbessert.

Eine größere Neuerung war der Beleglink: Wenn ich beispielsweise eine Rechnung schreibe, kann ich der E-Mail an meinen Kunden nun einen Beleglink hinzufügen, über den die Rechnung dann auch online zur Verfügung steht.

Viele Neuerungen gab es nicht nur in unserer Webanwendung, sondern auch bei den Mobile-Apps. Hier wurden in den vergangenen drei, vier Wochen ebenfalls viele neue Funktionen und Verbesserungen hinzugefügt, die die Nutzererfahrung am Smartphone oder Tablet spürbar verbessern.

  

 

Wie erfahren die Anwender von diesen Neuerungen?

Schiner: Unsere Kunden werden über verschiedene Kanäle auf dem aktuellen Stand gehalten. Zum einen direkt aus dem Produkt heraus über unser Kommunikationssystem, zum anderen versenden wir auch regelmäßig Newsletter. Weiterhin können unsere Kunden die Timeline auf der lexoffice-Webseite einsehen. Hier sehen die Kunden, was bisher geschah, was gerade passiert und was für die Zukunft, in der Regel für das nächste Quartal, in Planung ist.

  

 

Welche Rolle spielen die Wünsche der Nutzer bei diesen Neuerungen?

Buck: Die Wünsche der Nutzer sind für uns elementar wichtig und Maßstab unserer Entwicklung. Sie sind Trigger und Quelle unserer Planung. Wir möchten unsere Nutzer stets bestmöglich verstehen und stellen hier höchste Ansprüche an uns selbst. Wir möchten genau das Problem bzw. den Kern der Sache verstehen und dann nicht einfach nur blind die geforderte Lösung bauen. Wir möchten etwas bauen, was dieses Problem bestmöglich löst und für unsere Kunden den größtmöglichen Mehrwert bietet.

  

 

Wenn Sie sagen, Sie möchten das Problem verstehen, heißt das, dass Sie die Benutzer direkt kontaktieren?

Buck: Ja, genau. Gerade bei größeren Updates, bei einer Neuentwicklung oder bei einem Redesign einer bestimmten Funktion sprechen wir in allen Projektphasen – vor, während der Konzeption sowie des Doings selbst - immer wieder mit Kunden. Wir arbeiten agil nach Scrum. In 2-Wochen-Zyklen stellen wir uns iterativ immer wieder die Frage: Sind wir auf dem richtigen Weg? Ist der aktuelle Stand der Lösung so, wie es für den Kunden am besten ist? In diesen kurzen Abständen sprechen wir bei Bedarf auch immer wieder mit Kunden, um Rückmeldung für die nächsten Sprints zu erhalten.