Gewinn-Verlust-Rechnung – so geht’s!

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Die Gewinn- und Verlustrechnung gehört zum Jahresabschluss jedes Selbstständigen und jedes KMUs. Sie zeigt in einer Gegenüberstellung die Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs. Was kompliziert klingt, muss es in der Praxis nicht sein.

Die Gewinn-und-Verlust-Rechnung (GuV) ist ein Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses von Selbstständigen, Unternehmern und Kaufleuten. Sie muss grundsätzlich von jedem angefertigt werden, der in einem Jahr einen Gewinn von mindestens 60.000 Euro und einen Umsatz von mindestens 600.000 Euro erwirtschaftet. Nur wer darunter liegt, kann die einfachere Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) abgeben.

In der GuV stellen Sie Ihre Aufwendungen Ihren Erträgen gegenüber. Mit dieser Aufstellung ermitteln Sie Ihr Unternehmensergebnis und stellen den unternehmerischen Erfolg fest. Aufbau und die Gliederung der GuV können unterschiedlich gestaltet sein und entweder in Kontenform oder in Staffelform erfolgen.

Mit Buchhaltungssoftware ist die Erstellung einer Gewinn-Verlust-Rechnung ein Kinderspiel.

 

In der Kontenform wird zwischen der Sollseite (den Aufwendungen) und der Habenseite (den Erträgen) unterschieden. Erträge werden auf der Haben-Seite gebucht, Aufwendungen als Kostenrechnung im Soll zusammengefasst. Übersteigen die Erträge die Aufwendungen, haben Sie einen Gewinn erwirtschaftet. Übersteigen die Aufwendungen die Erträge, verzeichnen Sie einen Verlust.

Neben dieser klassischen Kontenform lässt sich die GuV auch in der Staffelform gliedern. Dabei werden alle Positionen untereinander aufgeführt. Die genaue Auflistung aller Positionen ist im HGB § 275 festgelegt. Die Staffelform müssen aber nur Kapitalgesellschaften zwingend wählen. Alle anderen Unternehmensformen sind in ihrer Wahl frei, die einmal gewählte Form muss allerdings beibehalten werden.

Eine GuV zu erstellen, ist heute kein Hexenwerk mehr. Sie lässt sich bequem mit Buchhaltungssoftware bewältigen. Dort können Sie alle Gewinne und Verluste Ihres Unternehmens mit nur wenigen Klicks gegenüberstellen. Im Handumdrehen lässt sich so eine finanzrechtlich sichere GuV aufstellen. Alternativ können Sie Ihre GuV auch online erstellen.