Windows 10 Creators Update: Umfangreiche Erweiterungen und neue Funktionen

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Zum 11. April veröffentlicht Microsoft mit dem Creators Update das dritte große Update für Windows 10. Insbesondere Firmenkunden profitieren von umfangreichen Erweiterungen und neuen Funktionen in den Bereichen IT-Verwaltung, Sicherheit und Datenschutz.

Windows 10 ist die bisher am schnellsten wachsende Windows-Version im Unternehmensumfeld und läuft mittlerweile auf mehr als 400 Millionen Geräten. Auch auf deutschen PCs ist Windows 10 laut aktuellen Zahlen von StatCounter das am meisten verbreitete Betriebssystem. Eine Studie von Forrester belegt, dass Firmen ihre Kapitalrentabilität (ROI) mit Windows 10 deutlich steigern können. Aber insbesondere im Sicherheitsbereich bietet die neueste Windows-Generation Vorteile. So ist laut einem aktuellen Whitepaper (PDF) von Microsoft die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion mit Ransomware bei Windows 10 rund 58 Prozent niedriger als mit Windows 7. Zudem bietet Windows 10 im Vergleich zu älteren Versionen mit Windows Defender Advanced Threat Protration (ATP) eine integrierte „Post-Breach-Lösung“ für die Erkennung und Untersuchung von bereits erfolgten Cyber-Angriffen sowie die Reaktion darauf.

Das neue Windows-10-Update bietet mehr Transparenz und Kontrolle beim Datenschutz.

Speziell für Unternehmen relevant
Die Erweiterung des bestehenden Angebots von Windows 10 durch das Creators Update ist vordergründig für Geschäftskunden interessant. Es macht Firmenrechner durch intelligente Funktionen noch sicherer und sorgt für einen noch besseren Schutz der Unternehmensdaten. Gleichzeitig bietet es effizientere Wege für die Verwaltung der firmeneigenen IT sowie mehr Transparenz und Kontrolle beim Datenschutz. Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Neuheiten, die das Creators Update mit sich bringt:

  • Windows Defender Security Center. Kunden erhalten einen zentralen Ort für die Verwaltung integrierter Sicherheitsfunktionen, die von den Anwendern selbst kontrolliert werden können. Separat ausgewiesene Sicherheitsbereiche ermöglichen eine gute Übersicht über Antiviren-Schutz, Geräteperformance, Firewall, Netzwerkschutz sowie App- und Browserkontrolle und erleichtern damit die individuelle Konfiguration.
  • Verbesserte Reaktion auf Cyber-Angriffe. Neue Features für Windows Defender ATP bieten erweiterte Möglichkeiten bei der Erkennung und Untersuchung von Angriffen auf das Firmennetzwerk sowie bei der anschließenden IT-Sanierung. Hierzu zählen Sensoren für Angriffe auf den Arbeitsspeicher, eine erhöhte Intelligenz im Windows Security Center und neue Abhilfemaßnahmen bei erfolgten Angriffen – wie etwa Tools zum Isolieren von Rechnern und Dateien, zum Abschalten oder Säubern von laufenden Prozessen oder auch zum Sammeln forensischer Daten.
  • Mehr Transparenz und Kontrolle beim Schutz der Privatsphäre. Nutzer erhalten neue und detailliertere Möglichkeiten zur Konfiguration von Datenschutzeinstellungen, was ihnen die Auswahl erleichtern sollte. Bestehende Windows 10 PCs erhalten Benachrichtigungen von Microsoft, die Nutzer darauf hinweisen, ihre Datenschutzeinstellungen entsprechend des neuen Setups zu überprüfen. Die Voreinstellung der „Regler“ erfolgt dabei auf Basis der aktuellen Privatsphäreneinstellungen. Im Rahmen der Neuinstallation von Windows 10 oder beim Neukauf eines PCs erhalten Kunden ebenfalls ein optimiertes Menü, das die bestehenden „Express-Einstellungen“ ersetzen wird. Dabei sind die Regler entsprechend der empfohlenen Konfiguration von Microsoft für eine bestmögliche Nutzererfahrung voreingestellt.
    Darüber hinaus ist Microsoft bestrebt sicherzustellen, dass Windows 10 mit der General Data Protection Regulation (GDPR) der EU konform ist, wenn diese im Jahr 2018 in Kraft tritt. Mehr Informationen und Bildmaterial zu den neuen Erweiterungen im Bereich Datenschutz bietet der Windows Blog.
  • Vereinfachte Verwaltung privater Geräte. Die neue Funktion „Mobile Application Management“ schützt sensible Unternehmensdaten auf persönlichen Geräten von Mitarbeitern, auch wenn diese gerade nicht in eine bestehende Mobile-Device-Management-Lösung eingebunden sind. Zum Schutz der Firmendaten bietet sie der Unternehmens-IT eine genaue Übersicht über die Anwendungsrichtlinien der genutzten Programme.
  • Effizientere Analyse der IT-Umgebung. Zusätze für das Windows Upgrade Analytics Dashboard helfen der IT-Administration, Windows 10 Geräte noch effizienter zu verwalten – beispielsweise durch die Einbindung firmeneigener Telemetrie-Daten.
  • Differenzierte Downloads bei Updates. Im Rahmen von Windows as a Service haben Firmenkunden zukünftig die Möglichkeit, differenzierte Downloads durchzuführen. Nach dem Creators Update beinhalten Updates damit nur noch die Änderungen im Vergleich zur vorher installierten Version. Damit lässt sich die durchschnittliche Download-Größe bei Updates um circa 35 Prozent reduzieren.

Microsoft empfiehlt kleinen wie großen Unternehmen den Umstieg auf ihre aktuelle Windows-Version. Interessierte Unternehmenskunden finden auf dieser Website mehr Informationen zu Windows 10. Weitere Details zum Thema Cybersicherheit und Windows Defender ATP gibt es in diesem Beitrag und auf dem Blog Windows 10 für Unternehmen

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