Die Cloud macht's möglich: Wie Sie durch flexible Datenbankerweiterung Server auslasten und Kosten sparen

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Wohin mit all den Daten? Unternehmen produzieren täglich Unmengen an Daten. Viele davon müssen aber gar nicht ständig verfügbar sein, weil sie für das Tagesgeschäft keine Relevanz haben und nur selten auf sie zugegriffen wird. Diese inaktiven, sogenannten "kalten" Daten, werden meist nur aufgrund gesetzlicher oder betrieblicher Bestimmungen archiviert.

Langjährige Aufbewahrungsfristen haben natürlich ihren Sinn, erfordern jedoch eine Menge Platz und verursachen dadurch Speicher- und Wartungskosten. Oftmals erweitern Unternehmen daher stetig und mit erheblichem finanziellen Aufwand ihre Serverressourcen. Andere lagern Daten in wirtschaftlichere externe Speicherorte aus, wodurch sie aber im Zweifelsfall nicht sofort verfügbar sind, sollten sie dann eben doch mal gebraucht werden. Eine praktischere und günstigere Alternative bietet jetzt SQL Stretch-Datenbank mit der Entlastung des SQL Servers durch Auslagerung der Daten in die Cloud.

Entlastung in die Cloud

SQL Server Stretch-Datenbank verlagert Transaktionsdaten dynamisch aus Microsoft SQL Server 2016 nach Azure. Dort lagern die Daten wirtschaftlich, denn die Kosten für Speicherplatz in der Cloud können laut Microsoft bis zu 40 Prozent unter den Kosten für Speichererweiterungen vor Ort liegen – diese Lösung birgt also reichlich Einsparungspotenzial.

Wohin mit den "kalten" Daten? Praktisch und günstig ist es, sie mittels SQL Stretch-Datenbank in die Cloud auszulagern. Dabei kann nahtlos auf die SQL Server-Daten zugegriffen werden, ganz gleich, ob sie sich vor Ort oder in Azure befinden.

Dabei kann nahtlos auf die SQL Server-Daten zugegriffen werden, ganz gleich, ob sie sich vor Ort oder in Azure befinden. Wenn die Cloud als Speicherort festgelegt wurde, verschiebt SQL Server die Daten automatisch im Hintergrund. Danach stehen die Daten online zur Verfügung, ohne dass vorhandene Abfragen oder Anwendungen geändert werden müssten. Je nachdem, wie häufig auf Daten zugegriffen wird, kann die geeignete Transaktionsebene ausgewählt werden. Und bei Bedarf wird flexibel eine zentrale Hoch- bzw. Herunterskalierung durchgeführt. So sind sowohl warme als auch kalte Daten immer verfügbar, ohne dass primäre Speicher zu überlasten drohen.

Sichere Datenübertragung

Auch um die Sicherheit braucht man sich bei der Auslagerung der Daten nicht zu sorgen, denn sie werden dank SQL Server Always Encrypted während des Übertragens in die Cloud verschlüsselt. Die Stretch-Datenbank ermöglicht darüber hinaus auch Sicherheit auf Zeilenebene und andere erweiterte SQL Server-Sicherheitsfunktionen. So bleiben sensible Geschäftsdaten jederzeit vor dem Zugriff durch Unbefugte geschützt.
Mit dieser cleveren Cloud-Lösung von Microsoft lassen sich flexibel und einfach Daten auslagern, Server entlasten und Kosten sparen. Informieren Sie sich hier im Detail über die SQL Server Stretch-Datenbank oder testen Sie SQL Server 2016, um das Ganze selbst auszuprobieren.

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