Flash, DRAM und Optane DC Persistent Memory – was unterscheidet sie?

Entwicklung der Speichertechnologien
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Weltweit wollen Unternehmen ihre Rechenzentren mit einer Infrastruktur ausstatten, die Agilität, Innovation und schnelle Entwicklungszeiten unterstützt. Angesichts wachsender Datenmengen kommt dem Thema Storage eine besondere Bedeutung zu. Doch die richtige Speichertechnologie für den jeweiligen Workload ist entscheidend, soll ein Leistungsschub wahrnehmbar sein. Doch welche sind die richtigen Technologien?

 

Eine Vielzahl der deutschen Unternehmen modernisiert derzeit ihre IT-Infrastruktur oder plant eine Modernisierung. Im Mittelpunkt steht dabei die IT-Transformation. Also insbesondere die IT-Infrastruktur, die IT-Architektur sowie die Daten- und Informationsarchitektur. Ziel ist es, im Sinne einer Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit die Abhängigkeit von veralteten IT-Produkten, -Prozessen und -Systemen zu reduzieren. Diese Veränderungen finden in drei zentralen Anforderungsfeldern statt: der Modernisierung der Rechenzentrumstechnologie, der Automatisierung von IT-Prozessen und einer Transformation der Unternehmensdynamik.

Bezogen auf die IT-Komponenten dieser Transformation wird besonders auf die „Rechenleistung“ („Compute-Power“), die Netzwerkinfrastruktur („Network“) und Speicher(ung) („Storage“) abgezielt. Und gerade das Thema Storage ist, nicht nur vor dem Hintergrund von IoT und künstlicher Intelligenz, besonders zentral.

 

Die Sache mit dem Storage

Storage im Unternehmen, im Rechenzentrum, in der Cloud oder auch das Thema „Enterprise Storage“ ist ein breites Thema. Angefangen bei Produkten und Dienstleistungen, die Unternehmen beim Speichern und Abrufen digitaler Informationen helfen sollen. Hier geht es um große Datenmengen und eine große Anzahl von Benutzern. Oftmals handelt es sich um zentralisierte Speicher-Repositories wie Storage Area Networks (SANs) oder Network-Attached-Storage-(NAS)-Systeme.

Oder es geht um unterschiedliche Kategorien von Storage. Beispiele:

  • Der Primärspeicher umfasst die Daten, auf die der Anwender aktiv zugreift.
  • Der Backup-Speicher wiederum enthält Kopien der Informationen des Primärspeichers. Die Aufgabe: Die Verwendung und Verfügbarkeit in Notfallsituationen oder unter anderen Umständen, in denen eine sekundäre Kopie erforderlich ist. Der Back-up-Speicher ist eng mit dem Archivspeicher verbunden, in dem Unternehmen historische bzw. ältere Informationen aufbewahren, die aus rechtlichen oder anderen Gründen gespeichert werden müssen.

 

Aber es geht auch immer öfter um die Art des Speichers - insbesondere um

die passende Storage-Art für den individuellen spezifischen Workload, für die

spezifische Infrastruktur. Und das vor dem Hintergrund sich ändernder

Anforderungen sowie einer stark wachsenden Menge an zu speichernden und zu

verarbeitenden Daten. Zu den kritischen Erfolgsfaktoren gehört die Wahl des

richtigen Storage-Formats und eines dynamischen, richtliniengesteuerten

Speicherressourcenmanagements, exemplarisch in Form von Software-Defined-Storage

im Kontext eines Software-Defined-Data-Center.