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Die Zukunft der Arbeit

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IT und Nachhaltigkeit: Wie die Digitalisierung Klima- und Umweltschutz voranbringt

IT und Nachhaltigkeit: Wie die Digitalisierung Klima- und Umweltschutz voranbringt
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Firma: Dell Technologies
Sprache: Deutsch
Größe: 1 Seite
Erscheinungsjahr: 2022
Besonderheit: registrierungsfrei
Aktuell,
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Verbraucher, Gesetzgeber und Investoren drängen vermehrt auf klimafreundliche und ressourcenschonende Produkte und Dienstleistungen. Nachhaltigkeit ist daher ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor geworden. Welche Rolle die Digitalisierung dabei spielt, hat das Marktforschungsunternehmen IDC untersucht.

Klima-, Umweltschutz und soziale Verantwortung werden für Unternehmen immer wichtiger. Seit mehr als fünf Jahren sind große Firmen und Konzerne in Deutschland dazu verpflichtet, ihre Aktivitäten in den Bereichen Umwelt, Arbeitnehmerbelange, Gesellschaft, Menschenrechte und Bekämpfung von Korruption und Bestechung offenzulegen. Viele andere Unternehmen geben freiwillig in CSR- (Corporate Social Responsibility) oder ESG-(Environmental, Social and Governance) Berichten Auskunft – schließlich achten auch Investoren vermehrt auf Umwelt- und Sozialverträglichkeit. Der Berenberg ESG-Studie zufolge berücksichtigen 85 Prozent bei ihren Anlageentscheidungen die 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDG) der Vereinten Nationen.

Druck kommt zudem von Verbraucherseite. Laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens EY (Ernst & Young) aus dem Jahr 2020 achtet über die Hälfte der Befragten beim Kauf von Lebensmitteln auf Nachhaltigkeit, bei Haushaltsgroßgeräten ist es immerhin noch mehr als ein Drittel. Fast drei Viertel glauben, dass das Thema in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen wird.

Die Doppelrolle der IT

Beim Thema Nachhaltigkeit kommt der IT zweifache Bedeutung zu. Zum einen trägt sie selbst erheblich zum steigenden Energie- und Ressourcenbedarf bei. So ist allein der europäische ICT-Sektor (Information and Communication Technology) bereits für acht bis zehn Prozent des gesamten Stromverbrauchs verantwortlich, bis 2030 könnte der Energiebedarf auf mehr als 20 Prozent steigen.

Auf der anderen Seite ist eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft ohne Digitalisierung, und damit ohne IT, kaum möglich. Smarte Fabriken arbeiten effizienter, produzieren weniger Abfälle und stoßen weniger CO2 aus. Die Digitalisierung von Geschäfts- und Kommunikationsprozessen spart Papier und reduziert die Reisetätigkeit. Auf künstlicher Intelligenz und dem Internet of Things (IoT) basierende Leit- und Steuerungssysteme optimieren den Verkehrsfluss in Städten und tragen so zu weniger Spritverbrauch und Schadstoffausstoß bei, um nur einige Beispiele zu nennen.

Aktuelle Studie: Deutsche Unternehmen wollen nachhaltiger werden

Wie deutsche Unternehmen Nachhaltigkeit in der IT umsetzen und welche Herausforderungen es dabei gibt, hat das Marktforschungsunternehmen IDC in seiner Studie „IT & Sustainability in Deutschland 2022“ untersucht. Es wurden Unternehmens-, IT- und Fachbereichsverantwortliche von 200 Firmen aus zehn Branchen befragt. Mehr als drei Viertel der beteiligten Betriebe haben demnach bereits konkrete Nachhaltigkeitsprogramme oder sogar eine übergreifende Sustainability-Strategie eingeführt. Haupttreiber für die Nachhaltigkeitsinitiativen sind Kundenwünsche, eine Steigerung der Betriebs- und Produktionseffizienz, Kostenreduktion und eine Verbesserung des Markenwerts. Häufig kommt der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit aber auch direkt aus der Geschäftsleitung.

Beim Bezug von IT-Hardware, Software und Services spielt Nachhaltigkeit bereits in mehr als der Hälfte der befragten Unternehmen eine große bis sehr große Rolle. Das größte Potenzial steckt derzeit in der Hardware. Viele Systeme könnten wesentlich länger betrieben werden, als dies momentan der Fall ist. Fast zwei Drittel der Unternehmen tauschen Server, Storage- und Netzgeräte nämlich nicht dann aus, wenn die Leistung nicht mehr ausreicht oder Defekte auftreten, sondern weil diese abgeschrieben sind oder Verträge eine Erneuerung vorsehen. Knapp 40 Prozent der Befragten wollen daher die Nutzungsdauer von IT-Geräten verlängern.

Wie IT-Hersteller Verantwortung für Umwelt und Klima übernehmen

IT-Hersteller wie Dell Technologies arbeiten bereits seit vielen Jahren daran, Geräte nachhaltiger und energieeffizienter zu produzieren. Das auf eine Kreislaufwirtschaft ausgelegte Design der Dell-Produktion will Nachhaltigkeit in jede Phase des Produktlebenszyklus integrieren – vom ersten Entwurf über die Nutzung bis hin zum Recycling. Das Unternehmen orientiert sich dabei an der Norm ISO 14001, dem ersten weltweit akzeptierten und angewendeten Standard für Umweltmanagement. Dell-Geräte erfüllen die Kriterien zahlreicher Umweltsiegel wie dem Energy Star für hohe Energieeffizienz oder EPEAT (Electronic Product Environmental Assessment Tool), das in mehr als 50 Kategorien die Umweltfreundlichkeit von Produkten bewertet. So sind beispielsweise die Laptops der Latitude-Reihe für den EPEAT-Gold-Standard registriert. Geräte der Latitude-5000-Serie gehören zu den ersten, die wiederverwertete Karbonfasern und Biokunststoff aus Bäumen verwenden.

Die Desktop-PCs der Optiplex-Reihe werden bereits seit 2007 mit wiederverwendeten Materialien hergestellt. Heute bestehen sie aus bis zu 60 Prozent recyceltem Kunststoff. Die PowerEdge-Server der aktuellen Generation sind bis zu 29 Prozent effizienter und bis zu sechs Mal leistungsfähiger als Vorgängerversionen. Da sie bis zu einer Temperatur von 35°C ohne Leistungseinbußen arbeiten, reduziert sich außerdem der Energieaufwand für die Kühlung.

Bei vielen Produkten bietet Dell Technologies zudem eine Rücknahme an. Kunden können Gebrauchtgeräte zurückgeben, die dann datenschutzkonform gelöscht und wieder aufbereitet oder dem Recycling zugeführt werden.

Auch bei der Verpackung seiner Produkte sucht das Unternehmen stets nach neuen Möglichkeiten, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Fast 90 Prozent bestehen aus recycelten Materialien oder nachwachsenden Rohstoffen wie Bambus. Bis 2020 wurden für die Verpackungen mehr als 50.000 Kilogramm Kunststoff aus dem Meer entnommen und recycelt.

Fazit: Nachhaltigkeit in der IT – ein Gewinn für alle

Sustainability ist für IT-Verantwortliche in deutschen Unternehmen ein wichtiges und zukunftsweisendes Thema, wie die aktuelle IDC-Studie deutlich zeigt. Neben dem Beitrag für Umwelt, Klima und Gesellschaft bietet nachhaltige IT aber auch ganz handfeste wirtschaftliche Vorteile. Effizientere Geräte verbrauchen weniger Strom, was angesichts explodierender Energiepreise in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen wird. Längere Laufzeiten und eine Kreislaufwirtschaft, in der Altgeräte an den Hersteller zurückgegeben werden können, senken die Anschaffungs- und Gesamtkosten für IT-Systeme. Nicht zuletzt schaffen schlanke IT-Strukturen, smarte Prozesse und neue Bereitstellungsmodelle auch die nötigen Freiräume, um sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen.

Wollen Sie mehr über nachhaltige IT wissen? Dann informieren Sie sich jetzt!

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Inhaltstyp: Artikel
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