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Business IT-Lösungen

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Was High-End-Grafikkarten in Workstations leisten sollten

Was High-End-Grafikkarten in Workstations leisten sollten
Advanced Micro Devices GmbH
Firma: Advanced Micro Devices GmbH
Sprache: Deutsch
Größe: 2 Seiten
Erscheinungsjahr: 2021
Besonderheit: registrierungsfrei

Grafisch aufwendige Aufgaben sind bei vielen Projekten im professionellen Umfeld häufig Standard. Dafür braucht es eine leistungsstarke Hardware mit hoher Grafik-Performance. Aber welche Ausstattung der GPU ist wichtig und wie hilft sie, Workloads zu beschleunigen?

Architektur-Rendering, 3D-Bauplanungsprojekte, Animationen von CAD-Daten, professionelle Bild- und Videobearbeitung mit ultrahohen Auflösungen oder das Konvertieren von Videodateien: Auf modernen Workstations sind häufig grafisch anspruchsvolle Aufgaben gefordert. Diese Projekte erfordern hohe Rechenleistungen und brauchen darum leistungsstarke Systeme, die mit großen Datenmengen umgehen können.

Neben Hochleistungsprozessoren steht bei solchen Kreativ- und Technologie-Projekten das Grafik-Potenzial im Zentrum. Eine professionelle GPU gewährleistet eine hohe Bildqualität und Performance für aufwendige grafische Aufgaben. Idealerweise beschleunigt sie den Workflow, etwa bei der Verarbeitung hochkomplexer Modelle und Simulationen. Gleichzeitig können sich Renderzeiten deutlich verkürzen, auch beim Multitasking und bei größeren Datensätzen ergeben sich Effizienzgewinne.

Was professionelle Grafikkarten leisten sollten

Jede Workstation hat einen Grafikchip integriert. Aber bei der verbauten Hardware und ihrer Leistungsfähigkeit gibt es große Unterschiede. Die folgenden Merkmale spielen eine wichtige Rolle:

Arbeitsspeicher: Die meisten Workstations sind mit einer dezidierten und idealerweise performance-starken Grafikkarte ausgerüstet. Wie viel Arbeitsspeicher sie benötigt, hängt von den jeweiligen Anwendungen ab. Für die Bearbeitung von Videos sind mindestens 6 Gigabyte Arbeitsspeicher notwendig, bei komplexeren 3D-Modellen sollten es mehr als 8 Gigabyte sein, besser sind 16 Gigabyte.

ECC-Verfahren: Wichtig für den Arbeitsspeicher ist ein „Error Correction Code“-Verfahren (ECC). Damit werden Datenfehler im Speicher erkannt und automatisch korrigiert – was verhindert, dass verfälschte Daten oder Berechnungen entstehen.

Multitasking: Eine professionelle Grafikkarte sollte für Multitasking gerüstet sein, damit Aufgaben ohne Verzögerung oder Leistungseinbußen erledigt werden. Im Arbeitsalltag kommt es zum Beispiel vor, dass der Prozessor beim Rendering aufwendige Multi-Thread-Berechnungen anstellt, während die GPU damit beschäftigt ist, in einem anderen Programm ein Modell zu erstellen. Die Grafikeinheit darf nun nicht ins Stocken geraten, sonst sind die Deadlines gefährdet.

Unterstützung für HDR, UltraHD und mehrere Displays: Bei einem komplexen Projekt sind mitunter mehrere Applikationen oder Projekte nötig, die auf verschiedenen Bildschirmen geöffnet werden müssen. Im Idealfall können an eine einzige GPU mehrere hochauflösende Displays angeschlossen werden. Wichtig ist zudem eine Unterstützung von Ultra-High Definition (UHD) in 4k und 8k sowie von High Dynamic Range (HDR).

Zertifizierung: Die Grafikkarte sollte optimal mit Spezialprogrammen zusammenarbeiten, so wie Act-3D Lumion, Topaz Video Enhance AI oder Handbrake. Dafür wird sie ausgiebigen Tests unterzogen. Hightech-GPUs für Workstations bringen deshalb im Optimalfall optimierte Treiber mit und sind für Profi-Tools zertifiziert. Das ist die „Independent Software Vendor“-Zertifizierung (ISV-Zertifizierung). Anwender haben so die Gewissheit, dass die benötigte Software mit der GPU so funktioniert, wie sie soll.

Zuverlässigkeit: Die verbaute Hardware muss im Dauereinsatz stets stabil laufen.

Was High-End-Grafikkarten in Workstations leisten sollten

Inhaltstyp: Artikel
Advanced Micro Devices GmbH