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Business IT-Lösungen

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Leistungsstarke Workstations: Worauf Unternehmen achten sollten

Leistungsstarke Workstations: Worauf Unternehmen achten sollten
Advanced Micro Devices GmbH
Firma: Advanced Micro Devices GmbH
Sprache: Deutsch
Größe: 2 Seiten
Erscheinungsjahr: 2021
Besonderheit: registrierungsfrei

Arbeitsspeicher: Die Prozessoren und der Chipsatz in Workstations können meist deutlich mehr Arbeitsspeicher ansprechen und verwalten als klassische PCs. Damit führen Anwender beim Multitasking verschiedene anspruchsvolle Anwendungen gleichzeitig aus. Auch Profi-Software braucht für eine optimale Performance oft mehr RAM. Während Desktop-CPUs aktuell maximal 128 Gigabyte RAM unterstützen, kommen die Prozessoren in Workstations mit 2 Terabyte oder mehr klar. Workstations sind meist skalierbar, Unternehmen können also bei Bedarf den Arbeitsspeicher erweitern.

ECC-Fehlerkorrektur: Häufig nutzen Workstations Arbeitsspeicher mit ECC-Funktion. „Error Correction Code“ ist ein Verfahren, bei dem redundante Informationen erzeugt werden, um Datenfehler im Speicher erkennen und zu korrigieren. Solche Fehler können ansonsten Daten und Berechnungen verfälschen sowie zu Abstürzen führen – das kann im professionellen Einsatz fatal sein.

PCIe-Lane-Unterstützung: Je mehr PCIe-Lanes ein Prozessor hat, desto mehr Hochgeschwindigkeits-Devices können angeschlossen werden. Das sind je nach Anwendung beispielsweise verschiedene Grafikkarten oder PCIe-basierte SSD-Speichermodule. Desktop-Computern unterstützen höchstens bis zu 20 Lanes, bei Workstations sind dagegen bis 128 möglich. Wichtig ist auch die Übertragungsgeschwindigkeit: Mit PCIe 4.0 ist die doppelte Eingabe-/Ausgabe-Leistung möglich als bei PCIe 3.0.

Grafik-Unterstützung: Workstations gibt es mit integriertem Grafikchip, meist ist aber eine dezidierte und leistungsstarke Grafikkarte eingebaut. Für Videobearbeitung sollte sie mindestens 6 Gigabyte Arbeitsspeicher mitbringen. Bei komplexen 3D-Modellen oder Simulationen sollten es 8 oder besser 16 Gigabyte sein.

Wie Threadripper-Prozessoren von AMD die Workstation-Performance massiv erhöhen

Optimal für Workstations mit hoher Performance sind die Prozessoren von AMD. Vor allem die Ryzen Threadripper Pro Prozessoren der 3. Generation sind speziell für anspruchsvolle professionelle Arbeitslasten in Workstations entwickelt worden. Sie besitzen bis zu 64 Kerne – mehr geht aktuell nicht.  Diese extrem hohe Leistung macht das entsprechende Gerät zu einer sehr effizienten Arbeitsmaschine.

Die Zen-3-Architektur sorgt außerdem für eine deutlich verbesserte Single-Core-Performance und Interprozesskommunikation (IPC). Das optimierte 7-nm-Verfahren trägt darüber hinaus zu einer verbesserten Energieeffizienz bei.

Dazu kommen weitere Features der Threadripper Pro Prozessoren:

  • Die Ryzen Threadripper Pro Prozessoren gibt es mit 12, 16, 32 oder extrem leistungsstarken 64 Kernen und jeweils doppelt so vielen Threads. Sie haben maximal Leistungstaktraten von 4.2 oder 4.3 Gigahertz sowie acht Speicherkanäle.
  • Sie erlauben bis zu 2 Terabyte Arbeitsspeicher. Damit eignen sie sich für Multi-Threaded-Workflows, etwa beim Rendern, genauso gut wie für Single-Threaded-Arbeitslasten mit hohen Frequenzen, zum Beispiel bei 3D-Modellierung und Konstruktion.
  • Nutzbar sind damit bis zu 128 PCIe 4.0-bereite Lanes: Mehr ist derzeit nicht möglich. Es können also sehr viele Hochgeschwindigkeits-Devices verbunden werden.
  • Die CPUs mit Vierkanal-DDR4 unterstützen selbstverständlich ECC, um Fehler im Einsatz umgehend zu erkennen und zu vermeiden.

Die Workstation-Prozessoren sind wie alle Ryzen Pro-CPUs außerdem mit Pro-Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen ausgestattet: Der integrierte AMD Secure Prozessor prüft die Firmware beim Systemstart und isoliert kritische Prozesse. Der AMD Memory Guard verschlüsselt den Systemspeicher in Echtzeit. Darüber hinaus erlauben die Pro-Prozessoren die Überwachung und Wartung von Systemen aus der Ferne.

Fazit: Für anspruchsvolle Aufgaben wie Videobearbeitung, 3D-Rendering und CAD brauchen Unternehmen eine Workstation mit starker und stabiler Performance. Im Zentrum steht dabei der Prozessor, der idealerweise sehr leistungsstark ist und auch bei extremen Anforderungen zuverlässig und sicher arbeitet – so wie die Prozessoren der AMD Ryzen Threadripper Pro-Reihe.

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Leistungsstarke Workstations: Worauf Unternehmen achten sollten

Inhaltstyp: Artikel
Advanced Micro Devices GmbH

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