Leistungsstarke Workstations: Worauf Unternehmen achten sollten

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CAD, 3D-Modellierung, Rendering, Computersimulationen oder Data Science: Solchen Aufgaben ist ein Standard-Desktop-Computer nicht gewachsen. Workstations mit einem starken Prozessor bringen die notwendige Leistung mit. Aber worauf kommt es bei der Hardware an?

Ein Gebäude entwerfen, eine Spielfigur animieren, Software kompilieren oder ein 3D-Video rendern: Manche Tätigkeiten am Computer sind besonders anspruchsvoll und erfordern eine hohe Rechenleistung. Trotzdem sollten Projekte zuverlässig und in kurzer Zeit abgeschlossen werden können.

Für solche Aufgaben eignen sich Workstations, also spezielle Hochleistungs-Computer. Anders als bei Standard-Desktop-PCs handelt es sich bei ihnen um reine Arbeitsmaschinen: Sie sollen eine überdurchschnittliche Performance liefern, was Grafikdarstellung, Rechenleistung und Multitasking angeht. Sie können mit großen Datenmengen und grafisch aufwendigen Anwendungen umgehen. Darüber hinaus zeichnen sich Workstations dadurch aus, dass sie robust, langlebig und ausfallsicher sind. Die verbaute Hardware ist hochwertig und hält auch im Dauereinsatz durch. Außerdem wird sie umfassend getestet.

Wo kommen Workstations zum Einsatz?

Workstations werden im professionellen Umfeld eingesetzt – zum Beispiel von Architekten, Ingenieuren, Visual-Effects-Künstlern (VFX), Software-Entwicklern, Maschinenbauern, Designern, Filmemachern oder Wissenschaftlern. Sie nutzen die Computer unter anderem für:

  • 3D-Konstruktion/CAD, 3D-Modellierung und 3D-Visualisierung
  • animierte 3D-Computergrafik
  • Produktfertigung
  • Rendering
  • Simulationen
  • Softwareentwicklung
  • Videobearbeitung.

Diese Hardware steckt in Workstations

Workstations basieren heute auf derselben Architektur wie Personal Computer. Die Unterschiede liegen in der Art der verbauten Hardware. Woran Unternehmen die Hochleistungsrechner erkennen und worauf es ankommt:

High-End-Prozessoren: Die CPU ist das Herzstück jedes Computers – und damit auch einer Workstation. Darin arbeiten spezielle Prozessoren, mit denen komplexe Aufgaben erledigt werden können. Wichtig ist die Anzahl der Kerne. Während mobile Prozessoren in Arbeitsplatz-Notebooks bis zu 8 Kerne mitbringen, sind in Servern und Workstations manchmal sogar bis zu 64 Kerne verfügbar. In Workstations sind sie oft zusätzlich Multi-Thread-fähig: Sie können für mehr Leistung parallel zwei Threads pro Kern verarbeiten.

Bei der Auswahl kommt es auf die Art der Anwendung an: Mehr Kerne und Threads sind besser für Multitasking und lang dauernde Aufgaben, etwa Video-Encoding. Manche Arbeitslasten benötigen stattdessen eine hohe Frequenz und weniger Threads, also eine hohe Single-Threaded-Performance. Dazu gehören etwa 3D-Modellierung und Konstruktion.

Unternehmen sollten zudem einen Blick auf die Taktfrequenz der CPU werfen, denn auch sie ist entscheidend für die Leistung des Prozessors.

Unterstützung mehrere Prozessoren: Workstations können bis zu zwei Prozessoren verwenden. Das ist in Desktop-Computern nicht möglich. Das verdoppelt die Rechenleistung bei sehr anspruchsvollen Workloads.