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Business IT-Lösungen

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AMD EPYC CPUs beschleunigen Teilchen-Detektion am CERN

AMD EPYC CPUs beschleunigen Teilchen-Detektion am CERN
Advanced Micro Devices GmbH
Firma: Advanced Micro Devices GmbH
Sprache: Deutsch
Größe: 2 Seiten
Erscheinungsjahr: 2021
Besonderheit: registrierungsfrei

Herausforderung, vor der heute viele Organisationen stehen. Am Kernforschungszentrum CERN in der Schweiz ist diese Herausforderung noch einmal um eine Dimension größer: Dort, am Large Hadron Collider (LHC), treffen Daten aus Kollisionen von Elementarteilchen in unvorstellbaren Mengen ein: 40 TB prasseln pro Sekunde auf die Detektoren ein. Eine solche Datenmenge kommt selbst in datenintensivsten wirtschaftlichen Bereichen nicht vor.

Die Daten des Teilchengewitters bilden die Basis, um eine der Grundfragen der modernen Physik zu beantworten: Was geschah kurz nach dem Urknall, und wie konnte sich das uns heute bekannte Universum bilden? Um urknall-ähnliche Bedingungen zu erzeugen werden Hadronen – das sind vor allem die Kernbausteine Protonen und Neutronen – zur Kollision gebracht und sogenannte Beauty-Quarks erzeugt. Beauty-Quarks sind eine der sechs Arten von Quarks, die die Bausteine von Protonen und Neutronen bilden.

Die Beauty-Quarks sind das Objekt der Begierde der Forscher. Diese sind allerdings so kurzlebig, dass die erzeugten Daten schnell erfasst werden müssen. Deshalb wird der Rohdatenstrom zunächst von speziellen FPGA-Karten verarbeitet – das sind Beschleuniger-Plattformen, die sich flexibel an Arbeitslasten anpassen lassen. Sie nehmen die erste Interpretation vor.

Die Daten werden dann auf mehrere Server verteilt: "Jeder Server wird einem geografischen Teil des Detektors zugeordnet", sagt Niko Neufeld, Projektleiter, Online Computing am CERN. "Man zerlegt den Detektor in Teile, und dann wird jeder Server Punkt für Punkt mit einem Teil dieses Detektors verbunden. Anschließend werden alle Daten an einem einzigen Ort zusammengeführt - denn nur dann kann man eine sinnvolle Berechnung mit diesen Daten durchführen.“

Perfekte CERN-Plattform

Für die intensive Sammelphase des Projekts, das sich LHCb nennt, suchte das CERN nach leistungsfähiger Hardware. Die positiven Erfahrungen aus vergangenen Projekten und die verbesserte Spezifikation der zweiten Generation machten AMD EPYC CPUs zu einer attraktiven Lösung. Diese Server-Prozessoren boten die für das Projekt erforderliche Verarbeitungsleistung, Speichergeschwindigkeit und Bandbreite. Sie verfügen zudem über Enterprise-Grade-Funktionen wie höhere Kernzahlen, mehr PCI-Express-Lanes, Unterstützung für größere Mengen an RAM und größeren Cache-Speicher.

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AMD EPYC CPUs beschleunigen Teilchen-Detektion am CERN

Inhaltstyp: Artikel
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