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Business IT-Lösungen

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Welcher Prozessor ist der richtige für welchen Business-Bedarf?

Welcher Prozessor ist der richtige für welchen Business-Bedarf?
Advanced Micro Devices GmbH
Firma: Advanced Micro Devices GmbH
Sprache: Deutsch
Größe: 2 Seiten
Erscheinungsjahr: 2021
Besonderheit: registrierungsfrei

Jeder Computer wird durch einen Prozessor angetrieben – aber nicht alle CPUs bringen die gleiche Leistungsfähigkeit mit. Verschiedene Bereiche in Unternehmen haben unterschiedliche Ansprüche. Dieser Ratgeber erklärt, worauf es bei einem Prozessor ankommt.

Der Prozessor ist das Herzstück jedes Computers, und damit die entscheidende Hardware für die Performance. Im Zentrum steht dabei in der Regel die Rechenleistung. Aber zur Ausstattung der Central Processing Unit (CPU) gehören noch mehr Komponenten, die im Arbeitsalltag eine wichtige Rolle spielen – so wie Sicherheit und Verwaltbarkeit. Worauf sollten Unternehmen grundsätzlich achten?

Die Zahl der Kerne, die Threads und die Taktrate

In einer CPU stecken ein oder mehrere Kerne, die die Rechenarbeit im Computer übernehmen. Je mehr es sind, desto mehr Aufgaben kann der Prozessor gleichzeitig erledigen. Es gibt Rechner mit zwei Kernen, aber auch extrem Performance-starke Workstations mit 32 oder sogar 64 Kernen. Bei der Auswahl kommt es auf die Art der Anwendungen an, die darauf laufen sollen.

Die Zahl der Threads spielt für einige Aufgaben ebenfalls eine wichtige Rolle. Damit lassen sich vorhandene Recheneinheiten der Prozessoren besser auslasten, was zu höherem Tempo führt. Ein Thread ist in der Regel eine bestimmte Aufgabe. In einem Office-Dokument kann beispielsweise ein Thread das Erfassen des Texts und ein anderer Thread das Ausdrucken sein.

Im professionellen Umfeld laufen auf einem Rechner häufig viele, auch komplexe Programme gleichzeitig. Das heißt, der Prozessor muss mehr Threads gleichzeitig abarbeiten. Normalerweise widmet sich ein Kern einem Thread. Aber es gibt auch CPUs, die parallel mit zwei Threads zurechtkommen – das verdoppelt die Leistung nahezu. Diese Funktion bieten vor allem hochwertige und leistungsstarke Prozessoren.

Die Taktrate der Prozessorkerne wird in Gigahertz angegeben. Sie sagt aus, wie oft ein Kern seine Transistoren pro Sekunde zwischen 0 und 1 umschalten kann. Je höher die Taktfrequenz, desto besser die Performance. CPUs mit 4.2 oder 4.3 Gigahertz liefern in der Regel sehr gute Ergebnisse.

Wie sich AMD-Prozessoren unterscheiden

AMD hat zwei Prozessoren-Produktfamilien im Angebot: Athlon- und Ryzen-CPUs. Die entsprechenden PRO-Modelle jeder Familie richten sich an Business- und Profinutzer, sie bieten Zusatzfunktionen. Die Ryzen-Prozessoren unterteilt AMD in Ryzen 3, 5, 7 und 9 sowie in Ryzen Threadripper. Das sagt etwas über die Leistungsfähigkeit aus: Je höher die Zahl, desto stärker performt der Prozessor. Threadripper sind die AMD-Prozessoren mit der höchsten Leistung.

Wichtig sind außerdem bei AMD-CPUs die vier Ziffern und Buchstaben, die auf die Bezeichnung folgen:

  • Die erste Ziffer steht für die Prozessorgeneration. Je höher sie ist, desto neuer und leistungsstärker die CPU. Die aktuellste Generation ist die 5.
  • Die zweite Zahl steht für das Leistungslevel. 4, 5 und 6 bezeichnen eine hohe Leistung, 7 und 8 eine Highend-Performance für Aufgaben wie CAD oder Rendering.
  • Die dritte und vierte Zahl sind die Modellnummer der CPU.
  • Der oder die Buchstaben am Ende weisen auf besondere Eigenschaften hin, so wie „PRO“. „G“ steht für Prozessoren mit integriertem Grafikchip.

Die Extras der AMD-PRO-Prozessoren: Mehr Sicherheit und Verwaltungsfunktionen

Alle AMD-Prozessoren haben eine Sicherheitstechnologie integriert: Der dezidierte AMD Secure Processor (ASP) kann kritische Prozesse und Daten isolieren, beispielsweise um die Firmware vor Attacken zu schützen.

Die PRO-Prozessoren der Athlon- und Ryzen-Familien haben darüber hinaus weitere Schutzebenen, so wie den AMD Memory Guard. Er verschlüsselt den Systemspeicher: Es ist dann für Angreifer nicht möglich, ihn auszulesen und Zugangsdaten zu erbeuten. Das verhindert vor allem physische Kaltstartattacken, wenn Computer nicht komplett ausgeschaltet sind.

Außerdem können die PRO-Prozessoren aus der Ferne verwaltet werden – sowohl In-Band als auch Out-of-Band. Administratoren schalten dann beispielsweise alle Systeme mit diesen CPUs gleichzeitig ein- oder aus, auch wenn sie sich im Homeoffice befinden. So können Updates oder Patches eingespielt werden. Die Computer können außerdem remote untersucht oder zurückgesetzt werden. 

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Inhaltstyp: Artikel
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