Wie Versicherungen den Kampf um Kunden gewinnen können

Rolle und Verbreitung agiler Entwicklungskonzepte in der Versicherungswirtschaft
Jetzt bewerten:
0 %
1
5
0
 
 
 
Bewerten
 
 
 
 
 
 
0 Kommentare  
3 Downloads  
Versicherungen hat der digitale Wandel besonders hart getroffen. Von der einstigen Loyalität der Kunden über Jahre und Jahrzehnte hinweg ist nichts geblieben. Dieser Report analysiert, wie Versicherer auf die Zerstörung ihrer Geschäftsmodelle reagieren und welche Rolle die agile Applikationsentwicklung dabei spielt.

Inhalt:

Für den Report „Status quo der Applikationsentwicklung“ hat der Low-Code-Spezialist OutSystems auch in diesem Jahr weltweit mehr als 3.000 IT-Fachkräfte befragt und die Ergebnisse branchenspezifisch aufgeschlüsselt. Für die Versicherungswirtschaft ist das Resultat zunächst einmal durchaus positiv: Die digitale Reife liegt in diesem Unternehmen deutlich über dem Durchschnitt und wird nur noch von der Softwarebranche sowie ITK-Unternehmen übertroffen. Allerdings gibt es in diesem Bild auch durchaus Schattenseiten. Die Disruption bereitet den Versicherern zunehmend Sorgen. 80 Prozent der Befragten befürchten, dass verändertes Kundenverhalten, regulatorische Eingriffe, Cyberattacken und agilere Mitbewerber den Unternehmenserfolg im laufenden Jahr beeinträchtigen könnten.

Die Versicherer reagieren in der Mehrheit mit einer groß angelegten Digitalisierungsinitiative: Die Zahl der für 2019  geplanten Applikationen ist um 60 Prozent höher als im Vorjahr, fast ein Viertel der Befragten hat noch in diesem Jahr den Start von mehr als 100 neuen Apps geplant.

Wie sich derartig ambitionierte Ziele verwirklichen lassen, welche Rolle die Wahl der richtigen Entwicklungswerkzeuge für den Erfolg spielt, wo die größten Hindernisse für Versicherungsunternehmen auf dem Weg zur agilen Organisation liegen und wie sie überwunden werden können – das und mehr erfahren Sie in diesem Report.

Originalauszug aus dem Dokument:

Die Zahl der Applikationen, die für 2019 geplant sind, ist um 60% höher als im Vorjahr. Unter den Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern haben 65% der IT-Fachkräfte vor, 10 oder mehr Apps bereitzustellen. 38% wollen 25 oder mehr Apps bereitstellen. 15% sprechen von 100 oder mehr Apps für 2019.

Auch die Befragten aus der Versicherungsbranche planen für 2019 mehr Apps als im Vorjahr. In Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern wollen 69% der IT-Fachkräfte 10 oder mehr Apps bereitstellen. Bei 34% sind es 25 oder mehr Apps. 21% geben an, 2019 über 100 Apps geplant zu haben.

Die Entwicklungszeit ist kürzer – aber nicht für alle

Letztes Jahr gaben 54% an, dass die Bereitstellung einer Web-Applikation im Durchschnitt 4 Monate oder weniger dauert. In diesem Jahr sagen dies 61%. Bei mobilen Apps hat sich seit dem Vorjahr kaum etwas verändert. Nur 55% schaffen es, Apps in 4 Monaten oder weniger zu liefern.

Im Vergleich zum globalen Durchschnitt berichten Befragte aus der Versicherungsbranche von längeren Entwicklungszeiten. Nur 51% liefern Web- oder Mobile-Applikationen innerhalb von 4 Monaten oder weniger. Angesichts der Belastung durch Legacy-IT, die viele Versicherungsunternehmen betrifft, sowie hohen Anforderungen an die Sicherheit und das Kundenerlebnis ist es kaum verwunderlich, dass die Applikationsentwicklung bei Versicherern langsamer vonstatten geht.