Leitfaden für IT-Manager: Einstieg in DevOps

Wie Sie DevOps erfolgreich in Ihrem Unternehmen einführen und welche Aspekte Sie dabei besonders beachten sollten
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DevOps ist weit mehr als nur die Nutzung einiger neuer Tools und Praktiken. Erfahren Sie hier, wie Sie damit die Software-Entwicklung beschleunigen und dafür sorgen, dass Ihr Unternehmen auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt.

Inhalt:

Viele IT-Leiter haben schon von DevOps gehört, fragen sich aber, wie sie die Kombination aus Development und Operations in ihrem Unternehmen einführen können, um Software schneller und effizienter bereitzustellen. Das vorliegende Dokument beschreibt, welche Veränderungen notwendig sind, damit der Einstieg in DevOps gelingt.

Erfahren Sie hier, warum es um mehr geht, als sich nur ein paar neue Tools und Praktiken anzueignen. Die Autoren beschreiben DevOps als ein fast schon kulturelles Vorhaben, bei dem zunächst Erwartungen und Prioritäten festgelegt werden müssen sowie die grundsätzlichen Annahmen, die sie steuern. Darüber hinaus zeigt das Whitepaper, wie die Veränderungen in der Praxis aussehen können und welche Abläufe geändert werden sollten. Dabei wird ein besonderer Wert auf die Konzentration auf das gesamte Team und nicht auf einzelne Spezialisten gelegt.

Durch Spezialisierung können unbeabsichtigt Silos entstehen, wenn sich etwa eine Person um die Datenbank kümmert, eine andere um die Netzwerk-Infrastruktur, jemand anderes um die Windows-Administration und so fort. Das erhöht den Aufwand, wenn immer alle verfügbar sein müssen, um eine Aufgabe zu erledigen. In einem funktionsübergreifenden Team sind dagegen nicht Einzelne für die Arbeit verantwortlich, sondern das Team selbst. Diese und weitere vorgestellte Änderungen sind deswegen die Basis für einen erfolgreichen Einstieg in DevOps.

Originalauszug aus dem Dokument:

Die meisten Menschen werden Ihnen sagen, DevOps sei kein Jobtitel oder eine neue Rolle innerhalb des Teams. Das bedeutet jedoch nicht, dass keine neuen Rollen oder Fertigkeiten notwendig wären, um die Vorteile, die DevOps mit sich bringt, auch richtig nutzen zu können. Sie werden immer öfter Jobtitel wie „Ingenieur für Website-Zuverlässigkeit“, „Ingenieur für den Internet-Betrieb“ oder „Infrastruktur-Ingenieur“ zu sehen bekommen.

In vielen Fällen sind dies lediglich Weiterentwicklungen der Rollen von Systemadministratoren und nichts wesentlich Neues, aber manchmal kann es sich positiv auf die Wahrnehmung des Teams auswirken, wenn Titel geändert werden. Wenn es jedoch darum geht, sich neue Fertigkeiten anzueignen, besteht kein Zweifel, dass Programmierkenntnisse der Schlüssel zur Umsetzung von Infrastruktur als Code und von DevOps im Allgemeinen sind.

Es geht nicht darum, dass alle Teammitglieder zu Software-Entwicklern werden sollen, aber es bedeutet wahrscheinlich, dass alle Teammitglieder sich zusätzliche Kenntnisse in der Software-Entwicklung aneignen müssen. So sollten sie zum Beispiel lernen, automatisierte Tests einzusetzen, Quellenverwaltung zu nutzen und die kontinuierliche Integration einzusetzen. Bedenken Sie, dass viele oder alle dieser Fertigkeiten bereits in Ihrem Unternehmen vorhanden sein können.

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