Rechtsleitfaden Lizenzmanagement

Was Sie über das Thema Software-Lizenzen wissen sollten
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Das Management von Softwarelizenzen im Unternehmen ist ein komplexes Thema. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es hier auch viele rechtliche Besonderheiten zu beachten gilt. In diesem Leitfaden finden sie alle rechtlichen Rahmenbedingungen des Lizenz-Managements sowie Informationen zu speziellen Teilbereichen.

Inhalt:

In der täglichen Praxis in Unternehmen gibt es immer wieder Bereiche, in denen große Unsicherheit herrscht. Hierzu gehört auch der Themenkomplex des Lizenz-Managements. Zu diesem gehören Fragen zu Lizenzmodellen und Lizenzbedingungen, der Lizenzkontrolle und Lizenznachweis, dem Datenschutz bei der Lizenzüberwachung sowie Fragen der Haftung bei Lizenzverstößen.

Gemeinsam mit dem auf IT-Recht spezialisierten Fachanwalt Kjell Vogelsang gibt Ihnen der Anbieter Aagon mit diesem Rechtsleitfaden zum Lizenzmanagement den berühmten roten Faden in die Hand, um einen Zugang zu dieser unübersichtlichen und vielschichtigen Thematik zu finden.

Der Ratgeber informiert nicht nur über die rechtlichen Rahmenbedingungen des Lizenz-Managements, sondern liefert auch schnell und übersichtlich die wichtigsten Informationen zu spezielleren Teilbereichen. Und da Lizenz-Management nicht für sich alleine steht, sondern fester Bestandteil von IT-Compliance und Risikomanagement ist, wurden diese Themen ebenfalls in den Leitfaden aufgenommen.

Originalauszug aus dem Dokument:

Merke: Ein abgeleitetes Recht kann nie mehr Erlaubnisse enthalten als das Recht, von dem abgeleitet wird.

Ein in der Praxis hochgradig relevantes Problem ist der Fall der Rechtekette. Derjenige, der ein Recht an einem Werk für sich beansprucht, steht in der Regel am Ende einer Rechtekette.

Beispiel: Ein Konzernunternehmen erwirbt eine Individualsoftware, die eigens für das Einzelunternehmen angefertigt wird nach deren Bedürfnissen. Hierzu ergeht ein Auftrag an ein Systemhaus. Das Systemhaus beschäftigt festangestellte Programmierer sowie einen festangestellten Projektleiter. Das Projekt erfordert jedoch zusätzliche Kapazitäten, weshalb ein kleines Subunternehmen den Auftrag vom Systemhaus erhält, Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen. Ferner werden noch freie Mitarbeiter angeheuert. Beim kleinen Subunternehmen wird einer der 3 angestellten Programmierer krank, weshalb eine halbe Kraft im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung beigesteuert wird und eine weitere halbe Kraft im Rahmen des Bodyleasings.

Wie ein echte Kette aus Metall oder Kunststoff ist auch eine Rechtekette nur so stark wie das schwächste Glied. Aus Sicht des Konzernunternehmens ist es erforderlich, die Entstehung der Software zu protokollieren oder protokollieren zu lassen und stets einen Blick auf die Rechteketten zu haben. Es ist bereits problematisch, dass die Firma die in 3. Stufe im Rahmen des Bodyleasings einen Programmierer stellt, keinen Vertrag mit diesem Programmierer geschlossen hat.

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