Was ein ECM-System heute an barrierefreien Prozessen bieten sollte

Barrierefreiheit für das Informationsmangement
0 Bewertungen
1
5
0
 
 
 
Bewerten
 
 
 
 
 
 
0 Kommentare  
6 Downloads  
Enterprise-Software sollte heute barrierefrei für alle Mitarbeiter problemlos zugänglich sein. Das fordert die „Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung 2.0“. Doch was meint das Attribut „barrierefrei“ im Kontext von Software und wie lassen sich die Voraussetzungen für solche Software schaffen? Dieses Whitepaper liefert alle Informationen.

Inhalt:

Die Bedeutung barrierefreier Software wächst beständig. Das liegt zum einen an Normen wie der DIN EN ISO 9241- 171 und der „Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung 2.0“. Diese fordern unter dem Aspekt der Inklusion den Abbau von Barrieren bei Enterprise-Software.

Zum anderen spielen demografische und wirtschaftliche Aspekte eine entscheidende Rolle für diese Entwicklung. Mit einer immer älter werdenden Gesellschaft nimmt auch das durchschnittliche Alter der Arbeitnehmer zu. Die Folge: Körperliche Einbußen aufgrund des Alters und damit einhergehend Einschränkungen nehmen bei wertvollen Arbeitskräften zu.

Da die Einführung eines neuen Systems immer mit Zeitaufwand und Kosten verbunden ist, empfiehlt sich eine schrittweise Aufrüstung der IT-Landschaft. Weil ECM-Lösungen als zentrale Informationsplattform die tragende Rolle im Dokumentenmanagement, E-Mail-Management oder bei der Archivierung einnehmen, sollten diese unbedingt als Erstes barrierefrei gestaltet sein. Danach kann sukzessive andere Enterprise-Software umgestaltet werden. Das Whitepaper stellt die Kernmerkmale barrierefreier Software vor, und zeigt, was ein ECM-System an barrierefreien Prozessen bieten sollte und wie diese umgesetzt werden.

Originalauszug aus dem Dokument:

Aufgrund der Normen und Richtlinien lassen sich einige Kernmerkmale für barrierefreie Software ableiten:

Trennung von Information und Aussehen

Durch die Trennung von Information und Aussehen wird es ermöglicht, dass User bestimmte Informationen unabhängig von der Gestaltung einzelner Elemente verstehen. Das bedeutet, dass weder gestalterische Elemente Informationen beinhalten, wie z.B. bei einem Farbleitsystem, welches eine Themenzugehörigkeit widergibt, noch auf gestalterische Elemente auf Inhaltsebene Bezug genommen wird, wie z.B. mit dem Klassiker „Weitere Informationen finden Sie auf der rechten Seite.“

Anpassbare Gestaltung

Sofern Gestaltung eine Rolle spielt, ist diese für die Bedürfnisse der Benutzer individuell anpassbar. Gängige Beispiele sind die Unterstützung von Systemfarben in einer Software, um Kontrastmodi zu übernehmen oder die Möglichkeit, Inhalte der Anwendung zu vergrößern.

Strukturierter, linearisierbarer Aufbau der Informationen

Zudem werden Informationen strukturiert und linearisierbar aufgebaut. Das bedeutet, dass visuell abgegrenzte oder gruppierte Bereiche ebenfalls auf Inhaltsebene semantisch zugänglich sind. Dies geschieht in HTML beispielsweise durch korrekt verschachtelte, aussagekräftige, aber teils für sehende Benutzer versteckte Überschriften, anhand derer Inhaltsbereiche schneller erschlossen und navigiert werden können.

LOGIN für heise Business Services

Sie haben noch keinen Account?
Hier registrieren und informieren.