Anwenderbericht: Schutz für sensible Patientendaten

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Patientendaten unterliegen in Deutschland besonders hohen Datenschutzstandards. Die vorliegende Case Study beschreibt, wie der vdek ein sicheres Remote-Backup einrichten konnte, das auch den Anforderungen des BSI entspricht.

Inhalt:

Im digitalen Zeitalter reicht die ärztliche Schweigepflicht nicht mehr aus, um Patientendaten vor fremdem Zugriff zu schützen. Auch bei einer elektronischen Speicherung oder Übertragung muss der Datenschutz jederzeit sichergestellt sein. Dies lässt sich nur mit modernen und leistungsfähigen Verschlüsselungslösungen erreichen.

Eine besonders herausfordernde Situation beschreibt das vorliegende Dokument. Es zeigt, wie der Verband der Ersatzkassen (vdek) ein sicheres Remote-Backup in einem externen Rechenzentrum eingerichtet hat. Der vdek trägt die Verantwortung für 26 Millionen Versichertendaten aus sechs Krankenkassen, die auf keinen Fall in die falschen Hände fallen dürfen. Das zweite Rechenzentrum, das über bestehende günstige Glasfaserleitungen angebunden werden musste, ist mehrere Kilometer von der Zentrale entfernt.

Die Case Study erläutert, für welche Verschlüsselungslösung sich der Verband letztlich entschieden hat. Erfahren Sie hier, welche technischen und organisatorischen Herausforderungen dabei in der Praxis gemeistert werden mussten und wie es dem vdek gelang, die in Deutschland besonders hohen Datenschutzstandards einzuhalten.

Originalauszug aus dem Dokument:

Neben dem größtmöglichen Schutz ihrer Daten ist für die Mitgliedskassen des vdek eine schnelle Verfügbarkeit wichtig, beispielsweise zur zügigen Abrechnung oder für Datenabfragen. Als Dachverband ist der vdek organisatorisch flexibel aufgestellt und kann daher die Anforderungen seiner Mitgliedskassen schnell umsetzen. „Gerade daher ist eine entsprechend schnelle und effiziente Verschlüsselungslösung besonders wichtig für uns. Auch, um unseren Mitgliedskassen neue Wege im Bereich der IT-Sicherheit beispielhaft aufzuzeigen“, sagt Neuhausen.

Für die Entscheidung zwischen den Bewerbern der bundesweiten Ausschreibung waren darüber hinaus eine BSI-Zulassung und exzellenter Service entscheidend. Um ein späteres aufwendiges und teures Nachrüsten zu vermeiden, sollte die Lösung bereits jetzt eine synchrone Spiegelung ermöglichen, auch wenn das Rechenzentrum zunächst als Backup genutzt wird. Entscheidende Faktoren hierfür waren eine hohe Bandbreite bei gleichzeitig geringer Latenz.

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