Datendiebstähle und ihre Folgen

Wie sich Datenschutzverletzungen auf den Ruf und Aktienwert eines Unternehmens auswirken
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Eine Datenschutzverletzung hat schwerwiegende Folgen auf Unternehmen, die weit über den direkt verursachten Schaden hinausgehen. Die vorliegende Studie beziffert erstmals wie hoch der Reputationsverlust und andere finanzielle Schäden sein können.

Inhalt:

Eine Datenschutzverletzung in einem Unternehmen hat weit mehr Auswirkungen als nur den bei dem Diebstahl direkt verursachten Schaden. Auch die Reputation und in der Folge der Aktienwert einer an der Börse gehandelten Firma können in Mitleidenschaft gezogen werden.

  • Aber in welchem Umfang?
  • Mit welchen Auswirkungen müssen Unternehmen rechnen, die Opfer einer Datenschutzverletzung geworden sind?
  • Hat auch die Unternehmensleitung verstanden, wie wichtig der Ruf beziehungsweise die Marke für den Fortbestand einer Organisation sind?

Die vorliegende Studie, die vom Ponemon Institute erstellt wurde, behandelt diese Fragen aus einer umfassenden Sichtweise, die weit über die rein technischen Aspekte hinausgeht. So zeigt sie erstmals, wie stark der Einfluss auf den Aktienkurs und den Umsatz eines Unternehmens ist, das Opfer einer Datenschutzverletzung wurde.

Darüber hinaus geht die Studie auch auf die Erwartungen der Verbraucher ein, die möglicherweise zur Konkurrenz wechseln. Dadurch offenbaren sich mögliche blinde Flecken in Ihrer Sicherheitsstrategie und versteckte Anpassungskosten. Konkrete Tipps und Schlussfolgerungen unterstützen Sie dabei, Krisenpläne für den Fall einer Datenschutzverletzung zu erstellen und Verfahren für die Kommunikation mit Investoren, der Staatsanwaltschaft und den Regulierungsbehörden vorzubereiten.

Originalauszug aus dem Dokument:

CMOs sorgen sich stärker als IT-Praktiker um den Erhalt der Marke und den Ruf ihres Unternehmens. Die an dieser Studie teilnehmenden CMOs sind zumindest bis zu einem gewissen Grad in Programme eingebunden, welche die Marke und Reputation ihres Unternehmens fördern sollen.

IT-Praktiker hingegen denken vermutlich, dass es ihre primäre Aufgabe ist, die sensiblen und vertraulichen Daten ihres Unternehmens zu schützen. Folglich sind – wie in Abbildung 7 zu sehen ist – die meisten IT-Praktiker (62 Prozent) nicht der Ansicht, für den Markenschutz zuständig zu sein. Andererseits wünschen sich 59 Prozent der CMOs, dass die IT-Praktiker mehr Verantwortung übernehmen.

33 Prozent der IT-Praktiker und 38 Prozent der CMOs sind nicht davon überzeugt, dass der Markenschutz auf der Vorstandsebene ernst genommen wird. 77 Prozent der CMOs in dieser Studie halten den Verlust der Reputation und des Markenwerts für den größten Kostenfaktor bei einem sicherheitsrelevanten Vorfall.

Bei den IT-Praktikern stimmen nur 56 Prozent dieser Aussage zu. Bei der Wahrnehmung der Beziehung zwischen Reputation und Sicherheit gibt es weitere interessante Unterschiede zwischen CMOs und IT-Praktikern.

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