Studie: Vom Systemhaus zum Managed Security Service Provider

Warum kleinere Reseller und Systemhäuser den nächsten Evolutionsschritt gehen müssen
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In dieser Studie geht es daher um zwei Hypothesen, die für die kleineren Systemhäuser und Reseller in Deutschland zum Nachdenken im Raum stehen (sollten): Das Systemhaus von heute muss zum Managed Service Provider werden und: Der Managed Service Provider von heute braucht Security Automation, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Inhalt:

Für das Thema Digitalisierung fehlt schon jetzt oft Kompetenz beim Endanwender – beim Thema IT-Security herrscht häufig nur noch Ahnungslosigkeit. Im Zweifelsfall kennt man weder die notwendigen Lösungen noch wovor oder was geschützt werden muss. Was bleibt, ist der Gang zum Fachmann, der hoffentlich sowohl Antworten auf die Fragen kennt als auch Abhilfe schafft.

Und hier lauert ein Knackpunkt: Endanwender sind häufig auch nicht mehr bereit oder kompetenzseitig überhaupt in der Lage, die IT-Security-Lösungen selbst zu betreiben und zu betreuen. Diesen Punkt soll das Systemhaus übernehmen.

Allerdings ist die Preissensitivität häufig hoch, was den großen, skalierungsfähigen Systemhäusern einen Wettbewerbsvorteil verschafft. In dieser Studie geht es daher um zwei Hypothesen, die für die kleineren Systemhäuser und Reseller in Deutschland zum Nachdenken im Raum stehen:Das Systemhaus von heute muss zum

  • Das Systemhaus von heute muss zum Managed Service Provider werden.
  • Der Managed Service Provider von heute braucht Security Automation, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ob und wie das alles gelingen kann und Sie dabei auch den Fokus „IT-Sicherheit“ immer im Blick behalten, zeigt diese Studie auf, für die die Marktwahrnehmungen, die zu erwarteten Veränderungen und Prozesse von Systemhäusern und Resellern im Kontext des Verkaufs von IT-Security-Lösungen untersucht wurden. Im Fokus standen hierbei die kleineren Systemhäuser und Reseller mit bis zu 75 Mitarbeitern. Zur Evaluierung wurden insgesamt 150 B2B-Reseller und Systemhäuser mit IT-Security-Lösungen im Leistungsportfolio befragt.

Originalauszug aus dem Dokument:

Administration und Service während des Betriebs

Nun könnte man an diesem Punkt zusammenfassen: „Anbahnung und Implementierung findet nur einmal statt und stellt keine dauerhafte Belastung dar. Danach läuft die Lösung für einige Jahre und man refinanziert sich über Renewals und Services“. Aus diesem Grund lohnt es sich also auch einen Blick auf die wiederkehrenden Prozesse zu werfen, die mit der Lösungsbetreuung zu tun haben. Im Gegensatz zur Anbahnung werden die Prozesse des Betriebs tendenziell etwas weniger kritisch beurteilt. Die obige Aussage stimmt also für einen kleineren Teil der Befragten. Dennoch vermeldet auch hier im Schnitt jedes fünfte Unternehmen hohe Personalaufwände und genauso groß ist der Anteil derer, die in Zukunft eine Steigerung erwarten. In den kommenden Jahren wird eine Überlastung beziehungsweise personelle Unterbesetzung bei vielen Dienstleistern wahrscheinlicher.

Auch bei den Prozessen während des Betriebs sieht es für die Zukunft nicht maßgeblich besser aus. Das wäre eigentlich kein Problem: mehr Kunden, mehr Aufträge, mehr Einnahmen, mehr Mittel für Personal. Allerdings ist das letzte Element der Auflistung nicht unkritisch. Über den Fachkräftemangel wird häufig diskutiert und seine generelle Existenz ist umstritten. In einigen Teilbereichen der Wirtschaft ist er aber kaum zu leugnen und das gilt vor allem für weite Teile der IT-Branche und insbesondere für IT-Security-Experten. Passendes Personal ist also nicht ohne weiteres beliebig erweiterbar und als knappe Ressource auch entsprechend teuer. Umso ärgerlicher ist es, wenn diese wertvollen Ressourcen völlig falsch allokiert werden und kompetente Mitarbeiter mit wiederkehrenden Standard-Aufgaben belastet werden. Das ist weder ökonomisch sinnvoll noch im Sinne der überlasteten Mitarbeiter selbst.