Security-Prognosen für 2017: Hacker, Ransomware und staatliche Angriffe

Wie sich die Sicherheitslage im aktuellen Jahr entwickeln wird
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Die Situation in der IT-Security ändert sich laufend. Nur wer auf dem aktuellen Stand bleibt und sich über neue Bedrohungen informiert, kann konstant für Sicherheit in seiner Organisation sorgen. Das vorliegende Dokument stellt zehn Sicherheitsprognosen vor, die auch Politik, Handelsrecht, neue Richtlinien und Marktbewegungen berücksichtigen.

Inhalt:

Zahlreiche Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass die digitale und die analoge Welt mittlerweile zwei Seiten ein und derselben Medaille sind, die sich nicht mehr getrennt voneinander betrachten lassen. Sie sind überzeugt, dass die digitale Transformation bereits einen kritischen Punkt erreicht hat, der auch direkte Auswirkungen auf die IT-Security hat.

Das vorliegende Dokument zeigt in zehn Prognosen für das aktuelle Jahr, welche neuen Herausforderungen sich aus dieser zunehmenden Konvergenz für Unternehmen und andere Organisationen ergeben. Anders als andere Studien werden hier aber die Makroereignisse nicht außer Acht gelassen, die von übergeordneten Faktoren in Außenpolitik, Handelsrecht und Marktbewegungen beeinflusst werden.

So können etwa Hacker ihre Angriffe bewusst so manipulieren, dass sie anderen Ländern zugeschrieben werden. Aber auch der Missbrauch personenbezogener Daten durch Unternehmen und ihre Mitarbeiter wird nach Ansicht der Autoren weiter zunehmen. Weitere beschriebene Angriffsvektoren sind verwundbare Cloud-Umgebungen und die steigende Verbreitung von Ransomware auch in Firmen.

Originalauszug aus dem Dokument:

Computerspieler sind nicht die Einzigen, die Produkte nach dem Ende ihres Lebenszyklus noch weiternutzen. Seit mehr als zehn Jahren verlassen sich IT-Sicherheitsfachleute und -wissenschaftler auf veraltete, nicht mehr unterstützte Softwaretools für das Reverse Engineering von Programmen für unterschiedlichste Zwecke. Dieser Trend zeigt keine Anzeichen einer Umkehr, das Phänomen ist tatsächlich deutlich weiter verbreitet, als gemeinhin angenommen.

Mehr als 75.000 Anwender im Bereich IT-Sicherheit nutzen weiterhin Abandonware oder ungewöhnliche Software und setzen sich damit unbewusst einem Risiko aus. Wir erwarten, dass es eine steigenden Zahl von Datenschutzverletzungen durch nicht mehr gepflegte Software geben wird. Dies gilt sowohl für Verbraucher und Unternehmen als auch – zur allgemeinen Bestürzung der IT-Fachwelt – für den Bereich Cybersicherheit selbst.

Automatische Updates können Millionen von Benutzern in falscher Sicherheit wiegen und das Risiko von Datenlecks erheblich erhöhen. Automatische Updatemechanismen finden sich in den meisten Betriebssystemen, darunter Microsoft Windows, Linux oder Apple macOS, sowie Systeme für Smartphones und Tablets mit iOS oder Android. Andere Softwareprodukte wie Adobe Acrobat, der Flash Player oder Browser wie Google Chrome und Firefox haben eigene interne Updatemechanismen. Die Millionen von Anwendern dieser Produkte haben sich an diese automatischen Updatemechanismen gewöhnt und verlassen sich allzu sehr auf sie, als dass sich ausreichender Datenschutz gewährleisten lässt.

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