Schutz vor Cyber-Angriffen auf Telematikplattformen in modernen Fahrzeugen

Wie Sie unberechtigte Zugriffe auf die Automobil-IT verhindern und Sicherheitsrisiken reduzieren
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In immer mehr Automobilen finden sich durch Hacker angreifbare Telematikdienste. Erfolgreiche Angriffe auf die in den Fahrzeugen verbauten IoT-Geräte haben gezeigt, dass ihre Absicherung immer wichtiger wird. Das vorliegende Dokument beschreibt die wichtigsten Herausforderungen und stellt Lösungen vor.

Inhalt:

Moderne Fahrzeuge enthalten heute Dutzende miteinander vernetzte Computer und entwickeln sich zu einem Teil des Internet of Things (IoT). Die Absicherung dieser IT-Strukturen ist eine der größten Herausforderungen, vor der Automobilhersteller und Dienstleister heute stehen. Die Entwicklung der benötigten IoT-basierten Telematikdienste und Fahrzeugsicherheitssysteme steckt allerdings noch weitgehend in den Kinderschuhen.

Erfahren Sie hier, wie Sie für die richtigen Sicherheitsmechanismen sorgen, um die Folgen von unberechtigten Zugriffen auf die Telematikplattformen einzugrenzen und die Fahrzeughalter vor Risiken zu schützen. Dazu stellt das vorliegende Dokument verschiedene Lösungen vor, die auf die individuellen Bedürfnisse von Telematikplattformen zugeschnitten werden können. Dazu zählen etwa

  • schlüsselfertige Anwendungen für Betreiber von Plattformen und Datenzentren sowie
  • Software-Komponenten für Anbieter von IoT-Geräten und -Plattformen.

Die Lösungen ermöglichen unter anderem ein atomares Policy Enforcement bis hinunter zur Befehlsebene, die Erkennung von Verhaltensanomalien im Netzwerk und einen Schutz vor Schadsoftware.

Die dabei vorgeschlagenen Methoden reichen von Pattern-Matching bis zu heuristischen und verhaltensbasierten Analysen. Mit ihnen können Sie zusätzliche Abwehrmaßnahmen etablieren, die von den Fahrzeugen und der Telematikplattform völlig unabhängig sind und die für mehr Sicherheit sorgen.

Originalauszug aus dem Dokument:

Die Verbindung wird durch im Fahrzeug platziere GSM-Modems hergestellt. Die Geräte kommunizieren mit Datenzentren, die vom Betreiber durch das mobile GSM-Netzwerk kontrolliert werden. Das öffentliche Bekanntwerden von immer beängstigenderen Cyberangriffen (etwa auf Sicherheitskonferenzen wie Black Hat) führt bei den Betreibern zu wachsenden Sorgen über die Sicherheit von Fahrzeugen und Datenzentren.

Diese Vorfälle belegen, dass Fahrzeuge digital gekapert werden können und dass Bedrohungen für Fahrzeuge schon längst im Bereich des Möglichen sind. Aktionen technisch versierter Krimineller zeigen, dass Cyberangriffe auf Telematikplattformen und Fahrzeuge einfacher zu sein scheinen, als es sich Hersteller von IoT-Geräten vorstellen. Diese Art von vorsätzlichem, böswilligem Verhalten ist aber nicht der einzige Grund für erhebliche Sicherheitsrisiken. Auch versehentliche Fehlanwendungen geben Anlass zur Sorge.

Der für die Telematikplattform zuständige Mitarbeiter, etwa ein IT-Administrator, könnte unbeabsichtigt einen Befehl zur Deaktivierung der GPS-Ortsbestimmung an alle mit dem Telematikdienst verbundenen Fahrzeuge senden und somit ungewollt dem Diebstahl der Fahrzeuge Vorschub leisten.

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