Studie: Warum Netzwerkdienstleister ihr Angebotsportfolio erweitern müssen

Wie vielseitig sich der Netzwerkmarkt entwickelt und wo dabei die größten Herausforderungen liegen
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Die Marktforscher von Techconsult haben 152 Unternehmen mit Fokus auf den Vertrieb von Netzwerklösungen und dienstleistungen dazu befragt, wie sie die Entwicklungen im Netzwerkmarkt einschätzen und wo sie derzeit die größten Herausforderungen sehen. Eines der Ergebnisse: Der Trend geht klar in Richtung Managed Services.

Inhalt:

Durch die rasante Zunahme vernetzter Geräte und den Einsatz neuer Technologien (Stichworte: IoT, mobiles Arbeiten, Cloud und Data Analytics) werden Netzwerkinfrastrukturen immer komplexer. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, müssen Anbieter von Netzwerklösungen und ‑dienstleistungen ihre Angebotspalette fortwährend ausbauen und auf den neuesten Stand bringen. Klassische Netzwerkprodukte wie LAN-, WLAN- oder Netzwerksicherheitslösungen sowie Services wie Installation, Administration, Wartung und Support machen zwar auch heute noch das Kerngeschäft aus. Aber damit allein ist es in Zukunft nicht mehr getan: Immer mehr Dienstleister wollen z. B. VoIP oder Netzwerk-Virtualisierung anbieten und auch Software Defined Networking (SDN) rückt zunehmend ins Interesse der Kunden und damit auch der Anbieter.

Ein zentrales Problem der Netzwerkdienstleister beim Ausbau ihrer Angebotsportfolios ist allerdings die angespannte Personalsituation, denn der Fachkräftemangel macht ihnen spürbar zu schaffen. Zugleich steigen die Kundenforderungen nach individuellen Services. Abhilfe sehen die befragten Netzwerkspezialisten im verstärkten Einsatz von Remote-Tools und cloud-basierten Services.

Lesen Sie in der Studie, die Techconsult im September 2019 im Auftrag der Datto GmbH durchgeführt hat, wie sich die Netzwerkbranche vom klassischen IT-Dienstleistungsgeschäft zu Managed Services weiterentwickeln will, um die Kundenerwartungen zu erfüllen und dem enormen Wettbewerbsdruck standzuhalten.

Originalauszug aus dem Dokument:

Auf die Frage, ob sich das Verhältnis vom klassischen IT-Dienstleistergeschäft zum Managed Services in den nächsten drei Jahren ändern muss, sagt knapp die Hälfte der befragten Unternehmen eindeutig ja. Dabei gilt, je größer das Unternehmen, desto eher soll das Geschäft in Richtung Managed Services gewandelt werden. Bei Ihnen hat sich das Bewusstsein durchgesetzt, dass nur durch die Wandlung beziehungsweise die Weiterentwicklung die eigene Wettbewerbsfähigkeit sichergestellt und weiteres Wachstum realisiert werden kann.

Die größeren Dienstleister haben in der Regel auch eine größere Bandbreite in der Kundenlandschaft. Diese legen die Verwaltung ihrer Netzwerke immer stärker teilweise oder ganz in externe Hände, sodass auch der Wettbewerbsdruck, diesen Anforderungen gerecht zu werden, steigt. Über kurz oder lang werden sich auch kleine Dienstleister diesem Marktdruck nicht entziehen können und zu einem Wandel in ihrem Geschäftsmodell gezwungen.

Für Dienstleister und Anbieter bietet es sich daher an, noch enger miteinander zu kooperieren. Anbieter von Netzwerkservices und -lösungen müssen ein mandantenfähiges Angebot bereitstellen, welches die Netzwerkpartner wiederum für ihre Kunden verwenden können. Davon profitieren nicht nur die Dienstleister, die ihren Kunden das anbieten können, sondern auch die Anbieter selbst, die ihre eigene Kundenlandschaft durch Dienstleister, die noch keine Managed Services im Portfolio haben, aufstocken können.