Garantierte Internetverfügbarkeit - auch in schwierigen Zeiten

Wie Sie trotz Corona und Homeoffice-Welle geschäftskritische Daten schnell und zuverlässig übermitteln
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Breitbandanschlüsse über DSL oder Glasfaser sind wesentlich preisgünstiger als MPLS-Verbindungen. Bei hoher Auslastung drohen jedoch Engpässe und Ausfälle. Lesen Sie, wie Sie auch in schwierigen Zeiten geschäftskritische Anwendungen ohne Ausfälle über Standard-Breitbandverbindungen ausführen können.

Inhalt:

MPLS-Netze  (Multi-Protocol Label Switching) sind das Mittel der Wahl, um geschäftskritische Anwendungen zuverlässig und ausfallsicher an ein Weitverkehrsnetz (Wide Area Network, WAN) anzubinden. MPLS-basierte Netze ermöglichen es, Grenzwerte für Latenz, Jitter (=Laufzeitvarianz) und Paketverlust festzulegen, und so die Qualität der Übertragung sicherzustellen.

MPLS-Zugänge sind allerdings auch deutlich teurer als Breitbandanschlüsse über DSL oder Glasfaser. Außerdem ist es heute in vielen Fällen sinnvoller, direkt aus den Zweigstellen einen Breakout ins Internet zu ermöglichen, statt die Daten erst per MPLS-Leitung zur Zentrale zu transportieren. Dies ist beispielsweise, dann der Fall, wenn Cloud-Dienste wie Infrastructure as a Service (IaaS) oder Software as a Service (SaaS) genutzt werden. Viele Unternehmen setzen daher vermehrt auf eine Kombination aus MPLS und Standard-Internetzugängen. Bei einer vermehrten Belastung der Internetzugänge und der Weitverkehrsnetze wie in der aktuellen Krise kann es jedoch über Standard-Internetanschlüsse zu Ausfällen und Qualitätseinbußen kommen.

Dieses Whitepaper demonstriert anhand eines Stress-Tests, wie Sie solche Probleme zuverlässig mithilfe einer SD-WAN-Infrastruktur verhindern. So bleiben Ihre geschäftskritischen Anwendungen erreichbar – unabhängig davon, welche Zugangstechnologie Sie gewählt haben.

Originalauszug aus dem Dokument:

Echtzeitanwendungen, die für den laufenden Geschäftsbetrieb kritisch sind, stellen den strengsten Testfall für ein SD-WAN dar. Echtzeitanwendungen wie Unified Communications (UC) können jedoch bei der Ausführung über Breitbanddienste aufgrund von Paketverlusten oder Paketen, die nicht in korrekter Reihenfolge ankommen, Leistungseinbußen erleiden. Schon ein einzelnes verlorenes Paket kann zu einem wahrnehmbaren Sprachausfall oder einer Störung in einer Videokonferenz führen. Gehen mehrere Pakete verloren, kann eine Anwendung stoppen, was einen kontraproduktive und sehr lästigen Neustart der Sitzung erfordert.

Für eine der bekanntesten UC-Anwendungen, Skype for Business, fordert Microsoft spezifische und sehr strenge Netzwerkparameter (Quality of Service - QoS) einschließlich Paketverlusten von weniger als 0,1 % und Out-of-Order-Paketraten von weniger als 0,01 %. Diese Parameter für Paketverlust und Out-of- Order sind selbst mit einem MPLS-Dienst schwer aufrechtzuerhalten und mit verbraucherorientierten Breitband in Zeiten der Überlastung nicht möglich, es sei denn, es werden fortgeschrittene Techniken der Pfadkonditionierung eingesetzt.