Anwenderbericht: Virtualisierung in der Fertigungsindustrie

Kostengünstige Virtualisierung etablierter Stahlschneide-Anlage bei Loibl Förderanlagen
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Zum regelmäßigen Modernisierungs-Turnus der Geschäftsbereiche der Loibl Förderanlagen GmbH zählte 2018 auch, die Steuerung der Laser-, Plasma bzw. Brennschneide-Anlagen aufzurüsten. Wie das gelungen ist, lesen Sie in diesem Anwenderbericht.

Inhalt:

Zum regelmäßigen Modernisie­rungs-Turnus aller Geschäftsbereiche der Loibl Förderanlagen zählte im Jahr 2018 auch, die Steuerung der Laser-, Plasma bzw. Brennschneide-Anlagen aufzurüsten. Bislang dienten dazu Industrie-PCs, auf denen Betriebssysteme älterer Generati­onen liefen. Das sollte sich jedoch ändern, um das Unternehmen auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Um zukunftsträchtig und effizient aufzurüsten, entschlossen sich die Verantwortlichen bei der Loibl Förderanalgen GmbH dazu, die Steueranlagen zu virtualisieren.

Konkret sollte ein Stahlschneider der Messergroup mittels virtueller Anbin­dung die Schaltbefehle an die Schneideanlage übermitteln. Es stellten sich die Fragen

  • wie die Maschine weiterhin von der Software ange­steuert werden kann
  • wie eine virtuelle RS232-Verbindung realisiert und
  • wie der USB-Dongle in das virtuelle System ein­gebunden werden kann.

Ob und wie das gelungen ist, lesen Sie in diesem Anwenderbericht.

Originalauszug aus dem Dokument:

Ein erster Testaufbau im Labor konnte im Dezember 2018 in Betrieb gehen. Die gesamte Testphase lief dann über insge­samt sechs Wochen. Das IT-Systemhaus setzte bei der Loibl Förderanlagen GmbH zunächst die Cloudmigration bzw. Virtualisierung um. Von einem zentralen Rechner aus steuert eine virtuelle Maschine nun die Schneide-Anlagen. Für die Übertragung der dafür notwendigen Steuerbefehle bedien­ten sich die Projektverantwortlichen zweier Industrie-Pro­dukte aus dem Portfolio der Bielefelder SEH Computertechnik GmbH: der Seriell-zu-USB-Datenkonverter SU-302 sorgt im System für die USB-nach-Seriell-Wandlung der Datenbefehle, der USB-Deviceserver INU-100 sorgt im zweiten Schritt für das Weiterleiten dieser seriellen Daten über das Netzwerk vom virtuellen System über die Steuersoftware an das angebun­dene serielle Gerät – die Schneideanlage. Beide Geräte sind für die Montage in Schaltschränken via Hutschiene konzipiert.