Mit wenig Aufwand Effizienzverbesserung im Rechenzentrum erreichen

Wie Sie mit einfachen Maßnahmen viel Geld sparen können
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Viele Rechenzentrumsbetreiber gehen auf Nummer sicher und planen ihre Stromversorgungs- und Kühlsysteme auf Basis von Spitzenlasten. Warum Sie mit dieser Strategie Geld zum Fenster hinauswerfen und wie Sie mit einfachen Maßnahmen den Energiebedarf senken, das lesen Sie hier.

Inhalt:

Rechenzentrumsbetreiber stehen bei der Planung von Strom- und Kühlkapazitäten vor einem Dilemma: Planen sie zu wenig Leistung, kann es in Spitzenzeiten zu einer Überhitzung und damit zum Ausfall von Server- und Storagekomponenten kommen. Orientieren sie sich bei der Planung an den Typenschildangaben auf den Geräten oder an der maximal möglichen Leistungsaufnahme, sind Überkapazitäten und damit unnötig hohe Investitions- und Betriebskosten die Folge.

Dieses Whitepaper zeigt Ihnen einen Weg, wie Sie Ihre Planung bedarfsgerechter gestalten können. Es listet darüber hinaus einfache Maßnahmen auf, mit denen sich  in Rechenzentren mit und ohne Doppelböden Kühlsysteme bedarfsgerecht und effizient aufbauen, beziehungsweise erweitern lassen. Alle Maßnahmen werden detailliert beschrieben und ihr Einsparpotenzial anhand eines hypothetischen Rechenzentrums mit 100 Racks und einem Gesamtenergieverbrauch pro Jahr von 10.512.000 kW demonstriert.

Originalauszug aus dem Dokument:

Nach der Festlegung der Positionen von perforierten Bodenplatten können weitere Maßnahmen ergriffen werden, um einen ordnungsgemäßen Luftstrom im Rechenzentrum zu gewährleisten.

So muss beispielsweise nach dem Eintritt der Kaltluft über den Doppelboden für eine saubere Trennung gesorgt werden. Die Kaltluft muss an die entsprechende Eintrittsstelle der Server geführt werden. Dabei darf sich die Kaltluft nicht mit der Abluft vermischen oder in die Kühleinheit zurückgeführt werden. Zum Verschließen von Bereichen, in denen potenziell ein Luftkurzschluss (Vermischung von Kalt­ und Warmluft) auftreten kann, sollten Bürsten, Dichtungen und Blenden verwendet werden.

Durch Einsatz einer Kaltgangeinhausung können Kalt­ und Warmluft voneinander getrennt werden. Dadurch erhöht sich die Effizienz der Doppelbodenkühlung vor der 19”-Ebene. Zudem ergeben sich Energieeinsparungen aufgrund der Tatsache, dass Wärmeschichtungen eliminiert werden, die eine Unterkühlung erfordern.