eBook: Sinnvoller Einsatz von Videokameras und Lasersensoren

Wie intelligente Videoanalyse-Systeme für mehr Umsatz, Sicherheit und Kundenzufriedenheit sorgen
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Die Überwachung öffentlicher Räume und kommerziell genutzter Gebäude wird häufig kritisch gesehen. Tatsächlich ist sie in vielen Fällen auch nur von begrenztem Nutzen. Dabei können Videokameras und Lasersensoren wesentlich mehr leisten, wenn sie mit fortschrittlichen Analysen und zusätzlichen Datenquellen kombiniert werden. So lassen sich nicht nur Sicherheit und Nutzerkomfort verbessern, sondern auch Datenschutzprobleme vermeiden.

Inhalt:

Videokameras und Lasersensoren können wesentlich mehr leisten, wenn sie mit fortschrittlichen Analysen und zusätzlichen Datenquellen kombiniert werden: Die Überwachung öffentlicher Räume, aber auch privater Gebäude mit Videokameras hat in den vergangenen Jahren massiv zugenommen. Allein in Deutschland hat sich die Zahl installierter Überwachungsanlagen laut der Webseite „Surveillance under Surveillance“ in den vergangenen zwei Jahren nahezu verdoppelt

Der Nutzen einer flächendeckenden Überwachung ist umstritten. Eine aktuelle Studie des Kriminologischen Instituts Niedersachsen kommt zu dem Schluss, dass „der wissenschaftliche Nachweis eines allgemein kriminalitätsreduzierenden
Effekts der Videoüberwachung … bisher nicht überzeugend geführt werden (konnte).“ Der geringe Einfluss der Videoüberwachung auf Kriminalitätsraten lässt sich auf verschiedene Faktoren zurückführen.

  • Die Flut an produziertem Videomaterial überfordert Behörden und Sicherheitsdienste personell und technisch. Eine Auswertung erfolgt daher meist nur lückenhaft und reaktiv, nachdem ein Vorfall gemeldet wurde.
  • Kameras decken die relevanten Bereiche nur unzureichend ab. Potenzielle Täter lernen schnell, in welchen Ecken und toten Winkeln sie unbeobachtet sind.
  • Beschädigungen der Kameras und Verschmutzungen der Optik werden nicht erkannt. Bei einem Vorfall steht daher kein oder nur qualitativ schlechtes Bildmaterial zur Verfügung.
  • Regen, Nebel oder Schneetreiben beeinträchtigen die Sicht so sehr, dass die Videokameras keine verwertbaren Bilder mehr liefern können.

Mehr dazu lesen Sie in diesem eBook.

Originalauszug aus dem Dokument:

Einsatzmöglichkeiten intelligenter Videoanalysen

Das Potenzial des Smart-Space-Ansatzes geht weit über die Verbrechensprävention hinaus. Auch im kommerziellen Umfeld gibt es zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Hier einige Beispiele:

  • Parkraumbewirtschaftung: Die Verbindung von Sensortechnik und intelligenter Datenanalyse erlaubt es, die Auslastung einer Parkfläche zu analysieren, freie Parkplätze zu identifizieren und die Standzeiten eines PKW zu registrieren. Auf Basis dieser Daten lassen sich neue Konzepte realisieren, die eine optimale Parkraumbewirtschaftung ermöglichen und gleichzeitig die Nutzerzufriedenheit steigern. Über eine App kann der Betreiber beispielsweise dem Parkplatzsuchenden freie Plätze auf dem Smartphone anzeigen und die Parkgebühren direkt abrechnen. Auch flexible Bewirtschaftungsmodelle sind realisierbar, die zulässige Höchstparkzeiten und Gebührenhöhe in Abhängigkeit von der Auslastung dynamisch anpassen.
  • Verkehrslenkung: Verkehrszählungen werden auch heute oft noch manuell und nur in großen zeitlichen Abständen durchgeführt. Bereits installierte automatische Systeme erfassen meist nur die Zahl der Fahrzeuge, können aber nicht zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen unterscheiden. Intelligente Videoanalysesysteme sind dagegen in der Lage, PKW, LKW, Busse, Motorräder und Fahrräder zu identifizieren und so ein sehr viel detaillierteres Bild über das Verkehrsgeschehen zu liefern. Auch Sonderfahrzeuge wie etwa die Lieferwagen von Speditionen und Bringdiensten lassen sich identifizieren. Auf Basis dieser Daten kann die Verkehrsplanung wesentlich zielgenauer erfolgen, durchgeführte Maßnahmen lassen sich sehr viel besser auf ihre Wirksamkeit überprüfen.
  • Effektiver Gebäudeschutz: Die Einbruchsprävention durch herkömmliche Videoüberwachung erfordert ein lückenloses Monitoring der Kamerabilder und ist daher mit hohem personellen Aufwand verbunden. Hinzu kommen die oben skizzierten Probleme durch schlechte Sichtverhältnisse, Gerätedefekte oder tote Winkel. Bei der intelligenten Videoanalyse lassen sich dagegen rund um das Gebäude exakte Bereiche definieren, bei deren Betreten ein Alarm ausgelöst wird. Ein Einbruchschutz in Echtzeit ist so mit sehr viel weniger Personalaufwand zu gewährleisten.
  • Diebstahlschutz: Museen, Galerien und andere Einrichtungen profitieren von den Fähigkeiten zur Objekterkennung, welche die intelligente Videoanalyse bietet. Sie registriert alle zu schützenden Objekte und deren Position. Sobald ein Objekt von seinem definierten Platz entfernt wird, löst sie unmittelbar einen Alarm aus und informiert die Sicherheitsverantwortlichen darüber, um welches Objekt es sich handelt und wo es sich gerade befindet.