IT & Karriere-Tipps für IT-Experten

Sonderbeilage von Heise Medien 1/2019
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Wohl kaum eine Berufssparte muss sich mittlerweile mit so vielen Lebensbereichen auseinandersetzen wie die IT. Diese Heise-Sonderbeilage stellt ein paar Beispiele dafür vor.

Inhalt:

Was wäre die Welt ohne Vorurteile. Beamte sind faul, Dicke sind gemütlich und Frauen können nicht Auto fahren – ach ja, nicht zu vergessen: IT-Profis sind kontaktscheue (männliche) Nerds, die sich den ganzen Tag nur mit Computerzeugs beschäftigen, massenhaft Pizza und Cola konsumieren und keine Ahnung vom wirklichen Leben haben. Hand aufs Herz, wer von uns kennt tatsächlich keinen einzigen Kollegen, der dieses Klischee nicht doch ein wenig bedienen würde? Nun, viele von uns sind ausgeprägte Individualisten, oft genug aber zugleich auch zuverlässige Teamplayer.

Meine kleine Farm: Nachhaltige und gewinnbringende Landwirtschaft mitten in der Stadt gelingt nur mit handwerklich-technischem Wissen
 

De facto müssen wir beide Charaktere vereinen, um in unserem Metier erfolgreich zu sein. Und wohl kaum eine Berufssparte muss sich mittlerweile mit so vielen Lebensbereichen auseinandersetzen wie die IT. Ein paar Beispiele dafür wollen wir in dieser Ausgabe vorstellen. Lesen Sie in diesem Sonderdruck u.a..:

  • Warum es lohnende IT-Jobs auch abseits der Metropolen gibt
  • Weshalb Mädchen sich für "MINT-Männerjobs" interessieren
  • Dass Robotik-Experten nicht nur Industriemaschinen managen
  • Wie IT-Spezialisten digitale Nachlässe aufspüren
  • Warum Data Stewards das gute Gewissen einer Firma sind und 
  • dass Urban Farming mehr als nur ein schicker Modetrend ist.

Originalauszug aus dem Dokument:

Deutschlands führender Digitalstandort ist nach wie vor München. So lautet ein nur wenig überraschendes Ergebnis einer Untersuchung aus der Studienreihe „Datenland Deutschland“ des Beratungsunternehmens Deloitte. Auch auf den weiteren Plätzen folgen die großen Namen unter den Städten Deutschlands: Berlin auf dem zweiten, Hamburg auf dem vierten, Stuttgart auf dem fünften Platz dürften kaum jemanden verwundern. Doch auf Platz drei überrascht Darmstadt und ab Platz sechs laufen eher mittelgroße Städte wie Erlangen, Karlsruhe, Aachen, Münster und Regensburg deutlich einigen prominenteren Metropolen den Rang ab.

Vorweg erwähnt: Es gibt Menschen, deren Städter- beziehungsweise Landbewohnerdasein so tief in ihrer Seele verankert ist, dass sie bei einem Wechsel in die jeweils andere Umgebung zutiefst unglücklich würden. Für die ist ihre angestammte Umgebung die einzig wahre Wohlfühlumgebung. Wer bis hierhin gelesen hat, wird aber wahrscheinlich nicht  zu dieser Gruppe von Menschen gehören.

Was macht den Wohlfühlstandort aus?

Das Karrierenetzwerk Xing und die Bewertungsplattform kununu haben die 30 größten Städte Deutschlands im Hinblick auf die dort jeweils gebotene Work-Life-Balance unter die Lupe  genommen. Dabei berücksichtigten die Auswerter rund 65.000 Bewertungen von Arbeitgebern und achteten besonders darauf, ob die Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten können, flexible Arbeitszeiten haben und eine Kinderbetreuung in  Anspruch nehmen können. Den  Spitzenplatz unter allen untersuchten Städten nahm schließlich Karlsruhe ein, auch wenn die Küstenstadt Kiel bei der Kinderbetreuung knapp die Nase vorn hatte.