Ratgeber: Modulare Server- und Netzwerkschränke

Wie Sie die passenden Schränke für Ihr Rechenzentrum finden
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Serverschrank ist nicht gleich Serverschrank. Erfahren Sie in diesem Dokument, was ein modulares Schranksystem gegenüber herkömmlichen Modellen auszeichnet.

Inhalt:

Serverschränke sind ein wesentlicher Bestandteil von Rechenzentren. In ihnen wird die empfindliche Elektronik untergebracht, also Server, Switches, Speichersysteme und USVs (Unterbrechungsfreie Stromversorgungen). Aber es gibt große Unterschiede bei den Modellen der verschiedenen Hersteller, so dass sich folgende Fragen ergeben: Wie leicht lassen sie sich montieren? Können sie eventuell sogar werkzeugfrei aufgebaut werden? Wie gut lassen sie sich an die individuellen Anforderungen anpassen? Sind sie auch geeignet, um künftige Servergenerationen aufzunehmen? Wie funktioniert die Kühlung?

Antworten auf diese und zahlreiche andere wesentliche Fragen rund um Serverschränke finden Sie im vorliegenden Whitepaper. Zunächst beschreiben die Autoren die wichtigsten Anforderungen an moderne Server-Racks. Dann stellen sie ein modulares System vor, dass Ihnen maximale Flexibilität gibt und das sich sowohl als Netzwerk- als auch als Server-Rack nutzen lässt.

Erfahren Sie hier außerdem, wie Sie von der sogenannten Snap-In-Technik profitieren, mit der Sie Komponenten wie intelligente Steckdosenleisten, Kabelkanäle, Luftleitbleche, Kabeltrassen und Bodenaufnahmen leicht hinzufügen können.

Originalauszug aus dem Dokument:

Auch wenn der 19“-Formfaktor für die Einschubgeräte das eigentlich Prägende der heute üblichen Serverschränke ist, sind die Dimensionen eines Racks bei Weitem nicht starr vorgegeben. Schränke werden immer in Außenbreite und Außentiefe angegeben. Lediglich die Einbauhöhe wird in HE beziffert. Marktüblich wäre beispielsweise ein Schrank 42HE 600×800 mm. Dies bedeutet, dass der Schrank eine nutzbare Rasterung von 42 HE hat, hingegen 600 mm Außenbreite und 800 mm Außentiefe. Die nutzbare Innenbreite und Innentiefe ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich und muss beachtet werden. Auch die Schrankhöhe ist variabel. Wenn es um die maximale Nutzung der Raumsäule geht, sind die vollen 42 Höheneinheiten (HE), also zwei Meter, die richtige Wahl.

Es werden aber auch Schränke mit 1,2 (24 HE) oder 1,8 Metern Höhe (38 HE) angeboten, wenn das den Erfordernissen des Kunden entspricht. Ähnlich wie die Höhe richtet sich die Tiefe eines Schrankes nach den Anforderungen vor Ort. Wenn vor allem Netzwerkkomponenten verbaut werden sollen, sind typischerweise bei Breiten von 800 mm Tiefen von 600, 800 oder 1000 mm gefragt. Überwiegender Servereinsatz erfordert Breiten von 600 und 800 mm sowie Tiefen von 800, 1000 und 1200 mm.

Auf Variabilität kommt es besonders bei den Abständen der Böden und Schienensysteme an. Server sind in diversen Höhen verfügbar, die Abstände reichen von einer Höheneinheit (1,75“ = 4,445 cm), der so genannten Pizzabox, bis zu acht Höheneinheiten bei Blade-Servern.

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