Kühltechnik für modulare Rechenzentren

Wie Sie die Energieeffizienz erhöhen und den Energieverbrauch senken
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Durch den Einsatz standardisierter Module lässt sich der Energiebedarf eines Rechenzentrums bereits im Vorfeld ermitteln: Erfahren Sie im vorliegenden Dokument, wie Sie einen perfekt aufeinander abgestimmten Kühlkreislauf erstellen.

Inhalt:

Ein Rechenzentrum (RZ), das möglichst wenig Strom verbrauchen soll, benötigt einen optimal aufgebauten Kühlungskreis, der zuverlässig für die Kälteerzeugung, die Verteilung der kalten Luft und die Abfuhr der Wärme sorgt. Standardisierte RZ-Module, wie sie etwa Rittal mit dem Baukastensystem RiMatrix S anbietet, werden aufeinander abgestimmt. Dadurch haben sie eine höhere Energieeffizienz als ein Mix aus verschiedenster Hard- und Software.

Das vorliegende Dokument erklärt, was Effizienzmetriken sind und wie Sie sowohl den voraussichtlichen Energieverbrauch berechnen als auch Werte wie Power Usage Effectiveness (PUE), Data Data Infrastructure Efficiency (DCIE) und Energy Efficiency Ratio (EER) sowie Coefficient of Performance (COP).

Dadurch können Sie bereits während der Planungsphase eine verlässliche Effizienz- und Betriebskostenberechnung erstellen. Desweiteren erhalten Sie in diesem Whitepaper alle wichtigen Informationen über das Klimakonzept der Servermodule und über das Cooling-Modul von Rittal. Letzteres wird in zwei Leistungsklassen angeboten und besteht aus einem Freikühler, zwei redundanten Chillern sowie einer Pumpenstation und der zugehörigen Steuerung.

Originalauszug aus dem Dokument:

Um innerhalb eines Server-Moduls möglichst viele Server-Racks platzieren zu können, wurden die Klimageräte in den Doppelboden verbracht.

Die perforierten Doppelbodenplatten besitzen daher einen integrierten Hochleistungslüfter in EC Ausführung, der die kalte Luft direkt vor die Server-Racks bläst. Der Wärmetauscher, der mit Hilfe von kaltem Wasser die Luft abkühlt, befindet sich im Doppelboden unter dem jeweiligen Schrank. Oberhalb der Schrankreihe wird abgeschottet, so dass vor den Servern ein kalter Bereich, hinter den Servern der Warmbereich ausgeführt ist.

Die Kombination aus Wärmetauscher mit zugehörigen Ventilator wird ZUCS (Zero U-space Cooling System) genannt, da keine Nutzfläche für Server (Höheneinheit, HE, U-Space) benötigt wird.

Die Luftströmung ist damit wie folgt: die warme Abluft der Server strömt durch den Doppelboden, wird durch den Wärmetauscher abgekühlt und über die Ventilatoren wieder vor die Serverebene geblasen.

Diese neuartige, äußerst kompakte Klimatisierungstechnik wurde zum Patent eingereicht.

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