Baukastensystem für den Rechenzentrumsbau

Vergleich eines standardisierten RZ-Aufbaus mit einer individuell geplanten Lösung
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Ein modulares Rechenzentrum ist einem klassischen Aufbau in vielen Punkten überlegen. Erfahren Sie hier, wie Sie mit flexiblen RZ-Modulen Zeit und Kosten sparen.

Inhalt:

Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten, ein Rechenzentrum zu errichten: Zum einen der individuelle Rechenzentrumsausbau, bei dem alles auf die exakten Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens ausgerichtet wird, und zum anderen ein standardisierter Aufbau aus vordefinierten Modulen, der deutlich schneller und einfacher möglich ist. Außerdem lassen sich dadurch zum Teil erhebliche Kosten sparen.

Das vorliegende Dokument beschreibt ein intelligentes Baukastensystem mit definierten Kenngrößen und Schnittstellen. Erfahren Sie, was die wichtigsten Vorteile einer Standardisierung im Rechenzentrumsbau sind:

  • vereinfachte RZ-Planung
  • geringere Installations- und Betriebs- sowie Personalkosten
  • genauere Kalkulation der Investitions- und Betriebskosten
  • flexible Erweiterbarkeit
  • Zukunftssicherheit
  • Einheitliche Lösungen an mehreren Standorten möglich
  • kurze Lieferzeiten und schnelle Inbetriebnahme
  • vereinfachte Administration

Das Whitepaper gibt Ihnen einen Argumentationsleitfaden an die Hand, der Ihnen dabei hilft, das Projekt schneller zu verwirklichen. Überdies erklärt es ausführlich die einzelnen Module, die sich in einem standardisierten Rechenzentrum einsetzen lassen und geht auf die Aspekte Mechanik, Stromabsicherung, Klimatisierung, Monitoring, Sicherheit und Schutzhülle ein.

Originalauszug aus dem Dokument:

Ein wesentliches Merkmal der Klimatisierung ist die n+1 Redundanz. Jedes einzelne ZUCS-Klimagerät ist für eine Kühlleistung von 12k ausgelegt. Für die 60kW eines Single6 Servermoduls werden also 5 Klimageräte benötigt. Jedoch sind 6 Klimageräte verbaut. Dies bringt zwei Vorteile mit sich:

  • Die EC-Ventilatoren arbeiten günstiger und
  • bei Ausfall eines Geräts können die verbliebenen die Nennkühlleistung erbringen.

Ein besonderes Augenmerk bei der Klimatisierung liegt auf einer Gewerke übergreifenden Regelung. Arbeiten traditionelle Komponenten mit unabhängigen, eigenständigen Arbeitspunkten, so wird in diesem Ansatz der optimale Betriebspunkt eines Rechenzentrums unter Berücksichtigung aller Komponenten der Kühlkette eingestellt:

  • Doppelbodenklimatisierung der Server-Module
  • Kälteerzeugung inkl. Pumpen und Ventile

Über einen Controller werden alle relevanten Parameter erfasst und von einem Algorithmus verarbeitet, um den optimalen Arbeitspunkt einzustellen. Ein Server-Modul kann daher durchaus als eine Komponente angesehen werden und entsprechend ausgemessen werden. So gibt die nachfolgende Abbildung 8 ein typisches Kennlinienfeld wieder.

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