Die Sache mit den Daten

Daten sind zunehmend die Grundlage nahezu aller Geschäftsmodelle
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Daten: Alles nur Einsen und Nullen. Doch aus Bits werden Bytes, werden Kilo-, Mega- und Petabyte. Und aus einzelnen Daten wird eine Datensammlung. Durch die Nutzung entstehen Werte. Diese gilt es zu schützen, zu managen. Grundlage sind moderne IT-Infrastrukturen und Prozesse.

Alle wollen Daten! Alle brauchen Daten. Oft hört man, Daten seien das Öl des 21. Jahrhunderts. Fakt ist: Daten sind zunehmend die Grundlage nahezu aller Geschäftsmodelle. Seien es „klassische“ Daten, die in Unternehmen vorkommen, wie Rezepte in Bäckereien, Regelwerke bei Versicherungen oder Kundendaten beim Lieferdienst. Seien es aber auch die „neuen“ Daten, die Art von Daten, die durch die zunehmende Vernetzung, durch Sensoren und vernetzte Maschinen, durch Telemetriedaten und Nutzungsverhalten anfallen. All diese Daten haben eine „Lebenszeit“ bzw. Halbwertszeit, also der Zeitraum, in dem sie sinn- und mehrwertstiftend genutzt werden können. All diese Daten haben einen Wert. Und all diese Daten sind, je nach Alter, Inhalt bzw. Wert, schützenswert. In anderen Worten: Daten sind nicht gleich Daten. Sie sind unterschiedlich wichtig und unterschiedlich wertvoll. Manche sind leicht verfügbar, andere schwer zu generieren. Einige benötigen starken Schutz, für andere reicht eine Laissez-faire-Verwaltung. Manche Daten werden nur einmalig benötigt. Andere über Jahre hinweg; und bei wieder anderen Daten kann man sich nicht gewiss sein, ob sie nicht nochmals in der Zukunft benötigt werden. Aus diesem Grund ist es essenziell, dass quasi jedes Unternehmen ein Konzept entwickelt, wie es mit Daten umgeht. Dies schließt die Themen Datenschutz und Datensicherheit mit ein. Aber auch Themen wie ein Lebenszyklusmanagement; inkl. Speicherung und Verwaltung. Gerade mittelständische Unternehmen stehen hier vor enormen Herausforderungen. Sie sind es, die überproportional von Datenverlust und Datendiebstahl betroffen sind. Und insbesondere mittelständische Unternehmen holen oft nicht das Maximale – bzw. das Optimale – aus ihren Daten heraus. Um Daten zu schützen und zu nutzen, ist IT notwendig. Sind moderne IT-Infrastrukturen und Prozesse notwendig. Das Gute: Der Einstieg kann mit überschaubaren IT-Ressourcen gelingen.

Der Datenlebenszyklus

Daten unterliegen einem Lebenszyklus. Neudeutsch: Data-Lifecycle-Management (DLM). Hierbei handelt es sich um einen Prozess, der Unternehmen dabei unterstützt, den Datenfluss während des gesamten Lebenszyklus zu organisieren; von der Erstellung über die Nutzung bis hin zur Freigabe, Archivierung und Löschung. Daten während des gesamten Informationslebenszyklus genau zu verfolgen, ist die Grundlage einer sensiblen Datenschutzstrategie. Ein solches Lebenszykluskonstrukt wird regelmäßig in sechs Phasen organisiert. Während der ersten Phase werden strukturierte oder unstrukturierte Daten erstellt. Also PDF-Dateien, E-Mails, Informationen in einer Datenbank aus Maschinen oder Prozessen, Bildern oder sogar Sprachboxaufzeichnungen. All diese Daten müssen klassifiziert und für berechtigte Personen – oder Maschinen – verfügbar sein. Dies erfolgt in einer Sicherheitsklassifizierung und einer Unternehmensdatenschutzrichtlinie.

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